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FRANKFURT (awp international) - Der deutsche Aktienmarkt dürfte am Dienstag etwas höher in den Handel starten. Der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex Dax stand gegen 8.05 Uhr bei 6.147 Punkten und damit 0,59 Prozent über dem Xetra-Schluss vom Montag, als er sich hauchdünn ins Plus retten konnte.
Auch wenn es der Dow am Vorabend nicht ganz ins Plus geschafft habe, ergebe sich mit der positiven Tendenz im späten US-Handel und an den asiatischen Börsen vor allem in China doch eine freundliche Vorgabe, sagte Marktanalyst Ben Potter von IG Markets. Der Future auf den weltweiten Leitindex Dow Jones Industrial gewann seit dem Xetra-Schluss vom Vortag 0,29 Prozent hinzu. Der Terminkalender gibt zumindest seitens der Konjunktur im Tagesverlauf einiges her: Auf den ZEW-Index folgen am Mittag Quartalszahlen des US-Handelsriesen Wal-Mart sowie einige Konjunkturdaten aus den USA.
DEUTSCHE BANK MIT BHF-VERKAUF IM BLICK
Aktien der Deutschen Bank legten vorbörslich um 0,67 Prozent auf 52,38 Euro zu. Das Frankfurter Bankhaus ist Kreisen zufolge sowohl mit der Zahl als auch der Qualität der Bieter für die zum Verkauf stehende Tochter BHF Bank zufrieden, hiess es am Montag nach Börsenschluss. Das "Handelsblatt" hatte bereits am Vortag berichtet, dass mit Ablauf der ersten Bieterrunde mehr als ein Dutzend nicht bindende Offerten eingehen dürften. Das Blatt nannte als Interessenten mit Aussicht auf Erfolg zwei Bieter: Die liechtensteinische LGT-Gruppe und die Schweizer Privatbank Julius Bär . Der Start der zweiten Runde wird frühestens in zwei Wochen erwartet. Händler zeigten sich gespannt, ob die Bieter letztendlich dazu bereit sind, den von der Deutschen Bank geforderten Preis in Höhe des Buchwerts von 600 Millionen Euro zu zahlen. Mit daraus resultierenden, grösseren Kursbewegungen rechneten sie zunächst aber nicht.
Hochtief knüpften vorbörslich mit einem Plus von 0,97 Prozent an die Kursgewinne des Vortags an. Die Aktien des Bau- und Dienstleistungskonzerns standen im Nachgang der Zahlen mit einem Vorstandsinterview im Blick. Demnach will das Unternehmen bis Anfang 2011 seine drei Sparten Europe, Real Estate und Services zu einem Geschäftsbereich zusammenfassen und damit "signifikante Einsparungen" erreichen, wie Unternehmenschef Herbert Lütkestratkötter der "Börsen-Zeitung" sagte. Ein Händler kommentierte: "Das klingt positiv, ist aber keine wirkliche Neuigkeit."
DIC ASSET ERHÖHT AUSBLICK
DIC Asset legten vorbörslich um deutliche 2,69 Prozent zu. Nach dem zweiten Quartal, dessen Zahlen ein Händler als "sehr gut" bezeichnete, erhöhte der Frankfurter Immobilien-Investor seine Prognose für die Funds from Operations (FFO) 2010. Die für die Immobilienbranche wichtige operative Kenngrösse wird nun bei 41 bis 43 Millionen nach zuvor 39 bis 41 Millionen Euro erwartet. Ein anderer Börsianer sagte: "Die DIC-Asset-Bilanz ist sicherlich leicht positiv, zumal andere Immobilienwerte wie Gagfah nach Zahlen derzeit unter Druck geraten sind."/tih/gl

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