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FRANKFURT (awp international) - Belastet von negativen Vorgaben wird der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch schwach erwartet. Händler verwiesen vor allem auf die erneut anziehenden Ölpreise und begründeten damit auch die sehr schwachen Vorgaben aus den USA und Asien. Der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex stand gegen 8.05 Uhr bei 7.164 Punkten und damit um 0,82 Prozent unter dem Xetra-Schluss vom Dienstag.
Die Wall Street hatte belastet durch den Ölpreis auf ihrem Tagestief geschlossen. Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones verlor 1,42 Prozent seit dem Schluss des Xetra-Dax am Vortag und in Tokio rutschte der Nikkei-225-Index am Morgen um kräftige 2,43 Prozent ab. Am Nachmittag kommen noch US-Daten wie der ADP-Arbeitsmarktbericht und der Ölbericht. Anleger beobachten aber vor allem die politische Lage in Nordafrika und im Nahen Osten und die damit zusammenhängende Entwicklung der Rohstoffpreise, hiess es am Markt.
HÄNDLER ZEICHNEN GEMISCHTES BILD VON ADIDAS-ZAHLEN
Zahlen gab es am Mittwochmorgen bereits von Adidas . Der Sportartikelhersteller hatte im WM-Jahr 2010 wie erwartet einen Umsatzrekord eingefahren und sein Ergebnis mehr als verdoppelt, worauf die Papiere vorbörslich gegen den schwachen Markttrend mit 0,84 Prozent im Plus lagen. Aktienhändler bemängelten allerdings in einer ersten Reaktion die Ergebnisqualität. So konnte das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 894 Millionen Euro nicht an die durchschnittliche Prognose der von dpa-AFX befragten Analysten von 903 Millionen heranreichen. Ein Börsianer hob andererseits die deutlich besser als erwartete Dividende positiv hervor und sprach von einem "gemischten Gesamtbild".
Auch die Verlagsgruppe Axel Springer präsentierte ihre Jahresbilanz, die Papiere gaben vorbörslich leicht nach. Der Medienkonzern hat im vergangenen Jahr dank eines Booms im digitalen Geschäft und eines erfolgreichen Auslandsgeschäfts operativ so viel verdient wie noch nie und will im laufenden Jahr noch weiter zulegen. Laut einer ersten Einschätzung sind die Zahlen allerdings gemischt ausgefallen. Der Umsatz und die vorgeschlagene Dividende hätten zwar die Marktschätzungen übertroffen, der bereinigte Nettogewinn sei jedoch noch etwas höher erwartet worden.
MERCK ERHÄLT STELLUNGNAHME ZU CLADRIBIN
Zudem standen die Papiere von Merck KGaA vorbörslich mit einer Stellungnahme der US-Gesundheitsbehörde FDA zur Multiple-Sklerose-Tablette Cladribin im Fokus. Demnach verlangt die US-Behörde für die Zulassung weitere Information über die Risiken und den Nutzen des Medikaments. Merck-Titel rutschten vorbörslich um 3,32 Prozent ab./tih/ag

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