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FRANKFURT (awp international) - Belastet von negativen Vorgaben der Wall Street dürfte der deutsche Aktienmarkt am Donnerstag schwach in den Feiertagshandel starten. Der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex stand um 8.05 Uhr bei 7.240 Punkten um 0,52 Prozent unter dem Xetra-Schluss vom Vortag.
Nach enttäuscht aufgenommenen Aussagen der US-Notenbank Fed hatte die Wall Street am Mittwoch schwächer geschlossen und das setzt auch den deutschen Aktienmarkt laut Händlern unter Druck. Fed-Chef Ben Bernanke habe von einer unerwartet zögerlichen Erholung der US-Wirtschaft gesprochen und damit Aktien auf Talfahrt geschickt, bestätigte Analyst Ben Potter von IG Markets. Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones verlor 1,10 Prozent seit dem Xetra-Schluss am Vorabend. Die Börsen in Asien hielten sich aber stabil. Am Nachmittag könnten US-Daten frische Impulse bringen und auch Oracle könnte vor seinen nach US-Börsenschluss erwarteten Zahlen die SAP-Aktie beeinflussen.
SIEMENS HÄLT AN BÖRSENPLÄNEN FÜR OSRAM FEST
Siemens-Aktien könnten am Donnerstag erneut einen Blick wert sein. Händler verwiesen zum einen auf einen Medienbericht, wonach Konzernchef Joe Kaeser erklärt haben soll, an den Plänen für einen Börsengang der Licht-Sparte Osram habe sich auch nach der Gewinnwarnung von Philips Electronics vom Vortag nichts geändert. Die Niederländer hatten ihre gesenkten Prognosen unter anderem mit einem schwächeren Lichtgeschäft begründet. Das hatte den Siemens-Kurs bereits am Mittwoch belastet. Positiv dürfte in diesem Zusammenhang auch eine Barclays-Studie zu Philips wirken. Analystin Annabel Hewson attestierte dem Siemens-Konzern darin eine bessere Endmarktpositionierung in der Industrie sowie eine höhere Bilanzqualität.
K+S verloren bei Lang & Schwarz vorbörslich weniger als der Markt. Die für fast ein Jahr unterbrochenen Verkaufsverhandlungen für eine grosse Kali-Lagerstätte im nordthüringischen Rossleben sind wieder aufgenommen worden und der Kasseler Kali- und Salzkonzern ist zusammen mit dem Konsortium Florett um die israelische ICL-Gruppe als Bieter im Rennen. Mit der Nutzung der Kali-Grube wären einige hundert Arbeitsplätze verbunden. Nach dpa-Informationen ist allerdings weiterhin offen, wann ein Zuschlag erteilt wird. Ein Börsianer rechnet allerdings zunächst nicht mit Kurseinfluss. Die Grösse der Mine ist aus seiner Sicht zwar interessant, aber es stimme skeptisch, dass diese wegen hoher Produktionskosten Anfang der 90er Jahre geschlossen worden war
TUI BEHÄLT WOHL FRENZEL AN DER KONZERNSPITZE
Tui-Aktien tendierten vorbörslich ebenfalls schwächer. Der "Financial Times Deutschland" zufolge darf TUI-Chef Michael Frenzel auf eine Verlängerung seines Vertrages hoffen. Es gelte Konzernkennern zufolge als "so gut wie sicher", dass Frenzel von seinen Kontrolleuren die erforderliche einfache Mehrheit erhalten werde, schrieb das Blatt unter Berufung auf Kreise. Nach Ansicht eines Händler sei das zwar erwartet worden. Dennoch dürfte der ein oder andere Marktteilnehmer auf einen Chefwechsel gehofft haben, da Tui unter Frenzel eine Menge an Wert verloren habe./fat/rum

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