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FRANKFURT (awp international) - Nach der deutlichen Erholung vom Vortag wird der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch wieder etwas schwächer erwartet. Der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den Dax notierte gegen 8.10 Uhr bei 5.893 Punkten und damit 0,81 Prozent tiefer als zum Xetra-Schluss am Dienstag, als der Leitindex um 2,15 Prozent nach oben geklettert war.
"Die Wall Street hat es am Abend nicht geschafft, ihre anfangs deutlichen Gewinne bis zum Handelsende zu verteidigen", sagte ein Börsianer. Der Dow Jones Industrials ging am Ende nur 0,59 Prozent höher aus dem Handel. "In Verbindung mit schwächeren Kursen in Asien lässt das auch in Europa einen neuerlichen Rücksetzer erwarten", ergänzte der Börsianer. Der Future auf den US-Leitindex verlor seit dem Xetra-Schluss am Vortag 1,11 Prozent. Impulse durch Konjunkturdaten sind angesichts einer leeren Agenda kaum zu erwarten.
LUFTHANSA EINIGT SICH MIT VERDI AUF ECKPUNKTE
Im Blickfeld standen die Papiere der Lufthansa . Die Titel konnten vorbörslich bei Lang & Schwarz jedoch kaum davon profitieren, dass es nach einer Mitteilung von Verdi Fortschritte bei den Tarifverhandlungen mit dem Kabinen- und Bodenpersonal gibt. Demnach hat man sich mit der Fluglinie auf Eckpunkte der Tarife für die etwa 50.000 Beschäftigten geeinigt. Grundsätzlich sei es gelungen, angekündigte Eingriffe in bestehende Tarifverträge abzuwehren. Allerdings gebe es in einigen Details noch Beratungs- und Abstimmungsbedarf, so Verdi. Händler rechneten mit positiven Auswirkungen auf den Aktienkurs, da nun keine weiteren Streiks drohen würden.
Aktien von Infineon und Merck kamen vorbörslich mit einem verhalten eingeschätzten Ausblick von Samsung leicht unter Druck. Der koreanische Elektronikkonzern stellt zwar für das zweite Quartal in Aussicht, dass die Markterwartungen beim Gewinn übertroffen werden. Wegen der Krise in der Eurozone sei für das zweite Halbjahr jedoch mit einer Abschwächung des Wachstums bei LCD-Fernsehern und Chippreisen zu rechnen, so die Koreaner. Ein Händler sagte, dass dies kein Drama sei, da Analysten bereits mit einem nachlassenden Wachstum rechneten.
AAREAL BANK UND ARQUES IM FOKUS
Aktien der Aareal Bank standen nach einem Pressebericht im Blick und gaben vorbörslich leicht nach. Der von der Europäischen Kommission in Brüssel geforderte Verkauf der WestLB-Tochter Westimmo droht zu scheitern. Laut der "Financial Times Deutschland" sind knapp zwei Wochen vor Ablauf der Gebotsfrist weder die Aareal Bank noch weitere Interessenten dazu bereit, den von den Eigentümern geforderten Preis zu zahlen. "Es gab die Hoffnung, dass die Aareal mit der Westimmo ein Schnäppchen machen kann", sagte ein Händler.
Deutlich unter Druck kamen bei Lang & Schwarz die Aktien von Arques Industries . Händler verwiesen auf einen Bericht des "Platow Briefs", wonach die Beteiligungsgesellschaft im Brief eines "offensichtlichen Unternehmensinsiders" an die hessische Börsenaufsicht der unmittelbar bevorstehenden Zahlungsunfähigkeit bezichtigt werde. Ein zur Klärung der Vorwürfe zunächst in Aussicht gestelltes Telefongespräch mit dem Anlegermagazin habe Arques-Chef Hans Gisbert Ulmke schliesslich mit dem Hinweis abgelehnt, er wolle dazu keine Stellungnahme abgeben./tih/fa

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