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FRANKFURT (awp international) - Starke Vorgaben dürften den Dax am Mittwoch wieder über die Marke von 7.000 Punkten hieven. Der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex stand gegen 8.05 Uhr bei 7.003 Punkten und damit 1,00 Prozent über dem Xetra-Schluss vom Dienstag. Damit würde er auf das Niveau vor der Erdbeben-Katastrophe in Japan zurückkehren. "Ein solider Handel an der Wall Street und starke Kursgewinne in Asien machen den Weg frei für eine Rally an den europäischen Handelsplätzen", sagte Marktstratege Ben Potter von IG Markets. Dabei dürfte der deutsche Markt nach seiner jüngsten relativen Schwäche die Führungsrolle übernehmen.
Der Nikkei-225-Index schloss 2,64 Prozent im Plus und auch der der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial stieg seit dem Xetra-Schluss vom Vorabend um 0,59 Prozent. Positiv werteten Börsianer zudem die Entspannung am Ölmarkt mit fallenden Preisen im asiatischen Handel nach Gewinnmitnahmen. Besonders Augenmerk dürfte am Nachmittag der ADP-Arbeitsmarktbericht erhalten als wichtiger Indikator für den US-Arbeitsmarktbericht am Freitag.
STADA BEKRÄFTIGT AUSBLICK
Am deutschen Markt melden sich indes noch einige Unternehmen mit endgültigen Geschäftszahlen für 2010 und Aussagen zum laufenden Jahr zu Wort. So bekräftige der im MDax notierte Generikahersteller Stada nach einem Gewinneinbruch im Vorjahr seinen kurz- und mittelfristigen Ausblick. Vorstandschef Hartmut Retzlaff kündigte für 2011 einen Anstieg des bereinigten Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen im hohen einstelligen Prozentbereich an.
Aus dem Index der mittelgrossen Werte wird ferner die Baumarktkette Praktiker über die Geschäftsentwicklung im vergangenen Jahr berichten. Die vier von dpa-AFX befragten Experten erwarten, dass die Belastungen für den Konzernumbau, eine höhere Steuerrate sowie eine Kartellstrafe in Polen das Ergebnis belastet haben. Auch Bilfinger Berger veröffentlicht seine Geschäftszahlen. Sie bergen allerdings nach Einschätzung von Experten kaum Überraschungs-Potenzial, nachdem der Bau- und Dienstleistungskonzern bereits Mitte Februar vorläufige Ergebnisse für 2010 vorgelegt hatte. Zudem lädt der Europas grösster Agrarhändler Baywa zur Bilanzpressekonferenz.
SMA SOLAR UND KONTRON IM PLUS ERWARTET
Mit Blick auf die im TecDax notierten Werte erwartet ein Händler die Anteilsscheine von SMA Solar freundlich. Der Solartechnikhersteller rechnet zwar nach einem Rekordjahr für 2011 mit einem stagnierenden Geschäft. Der Börsianer hob jedoch den Dividendenvorschlag von 3,00 Euro je Aktie für 2010 positiv hervor, der deutlich über den durchschnittlich erwarteten 2,29 Euro liege. Im vorbörslichen Handel beim Broker Lang & Schwarz legten die Aktien von SMA Solar bereits um mehr als ein Prozent zu.
Die Titel von Kontron dürften ebenfalls zu den Gewinnern zählen. Der Minicomputer-Hersteller ist gut ins neue Jahr gestartet und erhöhte sein Umsatzziel für das Gesamtjahr leicht. Dies sollte die Papiere im frühen Handel stützen, sagte ein Börsianer. Die Geschäftszahlen für 2010 hingegen seien lediglich in etwa wie erwartet oder leicht schwächer ausgefallen. So sei der Verlust vor Zinsen und Steuern ein wenig höher als gedacht gewesen.
Die Aktien von Roth & Rau aber sanken bei L&S um 1,89 Prozent. Der auf die Solarbranche spezialisierte Anlagenbauer verschiebt die Veröffentlichung seines Geschäftsberichts sowie die Bilanzpresse- und die Analystenkonferenz auf den 8. April. Als Grund gab das Unternehmen Verzögerungen beim Jahresabschluss an.
BERICHT: PROSIEBENSAT.1 ÜBERNIMMT MEHRHEIT AN LONDONER PRODUKTIONSFIRMA
Aktien von ProSiebenSat.1 stehen am Mittwoch mit einem Pressebericht im Blick. Dem "Handelsblatt" zufolge übernimmt der private Fernsehkonzern die Mehrheit an der Londoner Produktionsfirma "The Mob Film", um künftig deutlich stärker mit amerikanischen und englischen Sendern ins Geschäft zu kommen. Das Geschäft werde an diesem Mittwoch offiziell verkündet. "Die Expansion in Grossbritannien und den USA ist positiv", kommentierte ein Händler.
Im Dax dürfte sich das Interesse der Anleger auf die Aktien der Deutsche Telekom richten. Der New Yorker Generalstaatsanwalt plant einem Medienbericht zufolge, den geplanten Verkauf der US-Tochter an den Konzern AT&T auf mögliche Verstösse gegen das Wettbewerbsrecht zu prüfen./la/rum

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