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FRANKFURT (awp international) - Angesichts von Sorgen um die weltweite Konjunktur sowie Protesten in Saudi-Arabien dürfte der deutsche Aktienmarkt am Freitag an die Verluste der vorangegangenen zwei Handelstage anschliessen. Der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex fiel gegen 8.10 Uhr auf 7.000,86 Punkte und stand damit um 0,89 Prozent unter dem Xetra-Schluss vom Donnerstag. Damit dürfte der Dax zum Auftakt um die psychologisch wichtige Marke von 7.000 Punkten kämpfen.
Analyst Harley Salt von IG Markets nannte unter anderem die Proteste in Saudi-Arabien sowie höhere Inflationszahlen aus China als Belastungsfaktoren. Zudem habe der Ausverkauf an der Wall Street am Vorabend die Marktteilnehmer "durchgerüttelt". Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial verlor seit dem Xetra-Schluss am Vortag 0,84 Prozent. In Asien wurde der sehr schwache Nikkei-225-Index zudem von einem starken Erdbeben und einer Tsunami-Warnung für die japanische Pazifikküste belastet.
BASF PLATZIERT AKTIEN VON K+S
Im Fokus der Anleger stehen die vorbörslich um fast fünf Prozent schwächeren Aktien von K+S. Der Chemiekonzern BASF hatte am Vorabend nach Börsenschluss angekündigt, bis zu 19,7 Millionen Aktien des Düngemittelkonzerns platzieren zu wollen. Dies entspricht einem Anteil von 10,3 Prozent. Mit dem erhofften Milliardenerlös will die BASF ihre Schulden abbauen. Wie ein Börsianer erklärte, sei am Markt zwar ein Verkauf der Anteile erwartet worden, allerdings nicht so schnell. Zudem hätten einige Börsianer gehofft, dass der Konkurrent Yara die Titel übernimmt. Eine Spanne für die Platzierung war bislang noch nicht bekannt, Händler sprachen von einer Spanne zwischen 50 und 51 Euro. BASF-Titel waren vorbörslich ebenfalls leichter, hielten sich aber etwas besser als der Markt.
Die Aktien der Deutschen Bank sackten im vorbörslichen Handel um 1,21 Prozent ab, nachdem die spanische Notenbank einen Kapitalmangel der Konzerntochter in Spanien ausgemacht hat. Die Deutsche Bank benötige 182 Millionen Euro für ein Kernkapital von acht Prozent, hiess es. "Das ist vor allem peinlich für die Deutsche Bank", kommentierte ein Händler, ohne allerdings starke Kursausschläge zu erwarten.
FRAPORT MIT ZAHLEN - HÄNDLER ENTTÄUSCHT VOM AUSBLICK
Zahlen gab es am Freitag nur vom Flughafenbetreiber Fraport , dessen Aktien vorbörslich um verhaltene 0,67 Prozent nachgaben. Ein Händler sah die Ergebnisse für 2010 als "mehr oder weniger" im Rahmen der Erwartungen an. Der Umsatz habe leicht über und der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) leicht unter den Marktschätzungen gelegen. Negativ sei allerdings ein etwas enttäuschender operativer Ausblick. Das EBITDA soll in diesem Jahr um 10 bis 15 Prozent und der Umsatz von zuletzt 2,2 Milliarden auf mehr als 2,3 Milliarden Euro steigen. "Das ist weniger als erwartet und könnte für weitere Gewinnmitnahmen sorgen", sagte der Börsianer./tih/chs

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