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FRANKFURT (awp international) - Die Gewinnmitnahmen nach dem langjährigen Höchststand im Dax dürften sich am Donnerstag zunächst fortsetzen. Der X-Dax als ausserbörslicher Indikator für den deutschen Leitindex stand gegen 8.10 Uhr 0,19 Prozent tiefer bei 7.170 Punkten. Tags zuvor war der Dax mit 7.222 Punkten zeitweise auf den höchsten Stand seit Mai 2008 geklettert, war aber letztlich kaum verändert mit 7.183 Punkten aus dem Handel gegangen.
Zum Start bietet die Vorgabe der Wall Street Gelegenheit für weitere Gewinnmitnahmen. So verlor der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial 0,12 Prozent seit dem Handelsschluss auf Xetra am Mittwoch. Auch die Leitzinsentscheidung der EZB und vor allem die anschliessende Pressekonferenz dürften für Zurückhaltung sorgen. Die EZB-Sitzung wird nach Ansicht von Experten stark vom Thema Inflation geprägt sein. Zwar erwarten sie keine konkreten Signale auf eine baldige Leitzinserhöhung. Neue Aussagen von EZB-Chef Jean-Claude Trichet dürften gleichwohl sehr genau auf entsprechende Hinweise geprüft werden. Der Franzose hatte die Märkte im Dezember mit Warnungen vor einem Inflationsschub - wenngleich nur in der kurzen Frist - überrascht. Am Nachmittag folgt dann noch ein Strauss von US-Konjunkturdaten, die neue Impulse geben sollten.
MUNICH RE UND DEUTSCHE BANK MIT ZAHLEN IM FOKUS
Auf Unternehmensseite stehen im Dax die Zahlen der Munich Re und die endgültigen Ergebnisse der Deutschen Bank im Fokus. Die Grossbank hatte am Montag Abend bereits Eckdaten vorgelegt. Am Morgen bestätigte der Branchenprimus das von den meisten Experten als ehrgeizig eingestufte Gewinnziel für 2011. Demnach soll der operative Gewinn vor Steuern im laufenden Jahr auf 10 Milliarden Euro steigen. 2010 legte der Gewinn vor Steuern und Sonderposten wie Abschreibungen auf die Anteile an der inzwischen übernommenen Postbank von 5,2 Milliarden Euro auf 6,5 Milliarden Euro zu. Ihre Dividende für 2010 hält die Deutsche Bank trotz des Gewinneinbruchs und der deutlich höheren Anzahl an Aktien stabil. Vorbörslich tendierten die Aktien gleichwohl etwas schwächer.
Kaum veränderten präsentierten sich die Papiere der Munich Re im vorbörslichen Handel. Börsianer sahen vor allem die Dividendenerhöhung des Rückversicherers als Stütze. Insgesamt lägen die Zahlen jedoch leicht unter den Erwartungen, hiess es.
HUGO BOSS SCHLIESST 2010 MIT REKORD AB - SINGULUS ERREICHT UMSATZPROGNOSE KNAPP
Der Modekonzern Hugo Boss hat 2010 mit Rekordwerten abgeschlossen und strotzt vor Zuversicht für das laufende Jahr. "2010 war für Hugo Boss das erfolgreichste Jahr der Unternehmensgeschichte", sagte Konzernchef Claus-Dietrich Lahrs. "Wir haben den Konzern konsequent auf profitables Wachstum ausgerichtet. Das wird auch das Geschäftsjahr 2011 zeigen." Marktteilnehmer lobten vor allem die Gewinnseite, die sehr positiv überrascht habe. Entsprechend waren die Aktien vorbörslich sehr gefragt.
Der angeschlagene Spezialmaschinenbauer Singulus konnte im vergangenen Jahr seinen Umsatz leicht steigern und damit sein im Oktober gesetztes Ziel knapp erreichen. Optimistisch äusserte sich der Vorstand für dieses Jahr, in dem endlich wieder ein Gewinn erzielt werden soll. Die Aktie honorierte dies vorbörslich mit steigenden Kursen.
ag/rum

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