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FRANKFURT (awp international) - Der Dax hat am Mittwoch die Marke von 6.000 Punkten geknackt. Zuletzt kletterte der deutsche Leitindex um 0,80 Prozent auf 6.018,62 Zähler. Für den MDax ging es um 0,53 Prozent auf 7.972,76 Punkte nach oben. Der TecDax rutschte unterdessen mit 0,15 Prozent auf 828,89 Zähler ins Minus.
"Langsam werden die Skeptiker weich gekocht und müssen sich nun um 180 Grad drehen", kommentierte Fondsmanager Thilo Müller von MB Funds Advisory. Dies beschleunige sich mit dem Überspringen der psychologisch wichtigen Marke. "Sollte der Dax Kurs auf das Jahreshoch vom Januar bei 6.094 Punkten nehmen, kann das nochmals einen ordentlichen Schub geben", sagte der Experte. Stützend wirke sich auch aus, dass die Börse gerade in die Hochzeit der Dividendensaison eintrete, die in diesem Jahr teils sehr attraktive Renditen verspreche.
Siemens kletterten um 3,14 Prozent auf 71,86 Euro. Konzernchef Peter Löscher bereitet die IT-Sparte SIS dem "Handelsblatt" zufolge mit harten Einschnitten auf einen möglichen Verkauf vor. Ein Börsianer sagte dazu: "SIS wird zwar nicht zum ersten Mal neu ausgerichtet und die Börsenpläne sind alles andere als neu, die Aussicht auf ein baldiges IPO passt jedoch genau zur aktuell positiven Börsenstimmung." Sehr gut komme auch die vom US-Konzern General Electric (GE) angekündigte Dividendenerhöhung an, die als Zeichen eines Endes der Krise gewertet werde.
Für Infineon Technologies ging es um weitere 1,59 Prozent auf 4,53 Euro nach oben. Börsianer verwiesen auf die kräftigen Gewinne von fast vier Prozent des US-Chipherstellers Intel an der Wall Street, nachdem es Spekulationen über eine positive Gewinnentwicklung gegeben hatte.
Metro rutschten unterdessen mit 1,34 Prozent auf 42,495 Euro ins Minus. Nach Aussagen zum Ausblick und möglichen Spartenverkäufen hatten bereits früh Gewinnmitnahmen eingesetzt. Zuletzt machten dann Gerüchte die Runde, dass Grossaktionär und Metro-Mitbegründer Otto Beisheim seinen Anteil weiter senken könnte. Bei BMW und Deutsche Telekom sorgten die Ausblicke ebenfalls für wenig Begeisterung - beide Titel rangierten unter den Verlierern.
Die Aktien des Spezialchemieunternehmens Lanxess erholten sich derweil von ersten Verlusten, die Händler auf Gewinnmitnahmen zurückgeführt hatten, und gewannen 1,18 Prozent auf 32,07 Euro. Analysten äusserten sich positiv zum optimistischen Ausblick und zu den "starken" Quartalszahlen./dr/zb

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