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FRANKFURT (awp international) - Der deutsche Aktienmarkt hat am Dienstag einen Teil seiner frühen Kursgewinne wieder abgegeben. Der Dax lag zuletzt mit 0,33 Prozent im Plus bei 7.296,32 Punkten, nachdem er zuvor noch bis auf 7.356 Punkte geklettert war. Der MDax der mittelgrossen Werte stand zeitgleich um 0,64 Prozent höher bei 10.359,71 Punkten, und der Index der Technologiewerte TecDax gewann 0,59 Prozent auf 907,07 Punkte.
Am Markt wurde angesichts der etwas bröckelnden Gewinne auf anhaltende Sorgen um den Nahen Osten verwiesen. Laut ägyptischen Medienberichten sollen sich saudi-arabische Panzer angesichts der Unruhen in Bahrain an die Grenze zum Nachbarland begeben haben, um eine verbindende Dammstrasse abzuriegeln. Zuvor hatten Börsianer trotz der Kursgewinne bereits betont, dass das Ölpreisrisiko wegen der noch nicht gelösten Lage in Nahost keinesfalls aus dem Markt verschwunden sei. Am Nachmittag könnten noch Konjunkturdaten aus den USA und erwartete Aussagen des US-Notenbankchefs Ben Bernanke vor dem US-Senat für Impulse sorgen.
SGL UND MAN IM FOKUS
Die Aktien der SGL Group schnellten an der Spitze des MDax um 6,22 Prozent auf 28,70 Euro hoch, nachdem am Vortag der Einstieg des Autobauers Volkswagen (VW) bei dem Kohlenstoffspezialisten bekannt geworden war. Ein Händler bezeichnete die Beteiligung von VW vor allem deshalb als interessant, da Susanne Klatten als Grossaktionärin von BMW bereits Anteile an SGL halte. "Mehr Fantasie kann in einem Titel nicht sein, als dass diese zwei grossen Autobauer gleichzeitig interessiert sind." VW-Aktien lagen indes im Dax mit 0,69 Prozent im Plus.
Autowerte waren angesichts des Genfer Autosalons insgesamt gefragt. BMW lagen mit plus 2,28 Prozent auf 60,12 Euro an der Spitze des Dax, nachdem sich der bayerische Autohersteller in Genf positiv zu seinen Februar-Absätzen geäussert hatte. Um 1,79 Prozent auf 90,36 Euro nach unten ging es dagegen für die MAN-Papiere . Händler sahen die zuletzt wieder gestiegene Hoffnung auf eine schnelle Übernahme von MAN durch Scania als gedämpft an. VW-Aufsichtsratschef Ferdinand Piëch hatte in Genf gesagt, dass die Fusion nicht stattfinden könne, so lange der Streit um die Schmiergeldaffäre bei der früheren MAN-Tochter Ferrostaal nicht gelöst sei.
AIXTRON MIT ZAHLEN ? GEWINNMITNAHMEN BEI STADA
Zahlen zum abgelaufenen Jahr gab es von Aixtron . Der auf Leuchtdioden-Anlagen spezialisierte Maschinenbauer erwartet nach dem dritten Rekordjahr in Folge weiteres Wachstum, worauf die Papiere im TecDax um 5,02 Prozent auf 31,375 Euro kletterten. Laut Händlern sind die Ergebnisse auf allen Ebenen "etwas besser als erwartet" ausgefallen und der Ausblick wurde als im Rahmen der Erwartungen bezeichnet. Commerzbank-Analyst Thomas Becker sprach von starken Kennziffern zum vierten Quartal.
Im MDax hielten sich die 1,22 Prozent festeren Aktien von ProSiebenSat.1 etwas besser als der Markt. Börsianer verwiesen auf einen Bericht der "Süddeutschen Zeitung" (SZ), wonach die Verlagsgruppe Axel Springer angeblich eine Beteiligung an dem TV-Konzern erwägen soll. Eine Springer-Sprecherin bezeichnete den Bericht als reine Spekulation. "Es gibt keine Pläne, bei ProSiebenSat.1 einzusteigen", sagte sie dpa-AFX. Die Wahrscheinlichkeit einer Beteiligung an dem Fernsehkonzern sei noch nie so gering gewesen wie derzeit. Die Aktien von Stada lagen indes mit minus 3,85 Prozent auf 27,87 Euro am Ende des MDax. Ein Börsianer sprach von Gewinnmitnahmen./tih/chs

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