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FRANKFURT (awp international) - Nach dem neuerlichen Rekordhoch zu Wochenbeginn hat sich der Dax am Dienstag zunächst kaum bewegt. Der Leitindex stieg im frühen Handel um 0,04 Prozent auf 7.286,82 Punkte, nachdem er am Montag auf dem höchsten Stand seit drei Jahren geschlossen hatte. Zwischenzeitlich war er am Dienstag auf ein Jahreshoch von 7.292,75 Punkten geklettert. Der MDax mittelgrosser Werte legte um 0,30 Prozent zu auf 10.474,53 Punkte. Für den TecDax ging es um 0,07 Prozent auf 905,34 Punkte nach unten.
Die Vorgaben gaben zunächst keine eindeutigen Impulse: So hatten die wichtigsten US-Indizes angetrieben von neuen Übernahmeaktivitäten und steigenden Banktiteln zwar teilweise ebenfalls Mehrjahreshochs erreicht. Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial verlor allerdings 0,15 Prozent seit dem Handelsschluss auf Xetra am Vortag. Der Nikkei-225-Index kletterte am Morgen indes auf ein Neunmonatshoch.
AUTOWERTE PROFITIEREN VON PROGNOSEANHEBUNG DURCH TOYOTA
Autowerte zählten zu den Favoriten im Dax. "Kurstreiber ist die angehobene Prognose von Toyota", sagte ein Börsianer. Die Daimler-Aktien verteuerten sich um 1,64 Prozent auf 54,50 Euro und die BMW-Papiere zogen um 1,63 Prozent an auf 59,81 Euro. Vorzugsaktien von Volkswagen folgten nach dem erfolgreichen Abschluss der Tarifverhandlungen für sechs westdeutschen Werke und die Finanzsparte mit plus 0,25 Prozent auf 119,30 Euro. Eine Umsatz- und Gewinnsteigerung in den ersten neun Monaten veranlasste den japanischen Autobauer, seine Prognose für das Gesamtjahr anzuheben.
Angesichts der laufenden Berichtssaison in Europa rückten im Leitindex auch Finanzwerte wie Deutsche Bank und Commerzbank in den Blick. Die Schweizer Grossbank UBS, die zu den grössten Verlierern der Finanzkrise gehört, verdiente 2010 zum ersten Mal seit drei Jahren wieder Geld. Auch der Abfluss von Neugeldern fiel auf Jahressicht geringer als erwartet aus. Die Papiere der Commerzbank kletterten darauf um 1,40 Prozent auf 5,932 Euro. Da aber die Deutsche Bank bereits Zahlen für das vergangene Jahr vorgelegt hat, zeigten die Aktien des deutschen Branchenprimus mit einem Minus von 0,10 Prozent auf 46,775 Euro kaum eine Reaktion.
STEHLWERTE DANK ARCELORMITTAL-ZAHLEN IM PLUS
Auch Stahlwerte legten überdurchschnittlich zu. Die Branchentitel reagierten positiv auf die unerwartet gute Prognose von ArcelorMittal für den Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) im ersten Quartal, meinte ein Händler. Zudem habe der weltgrösste Stahlhersteller mit seinem Umsatz und seinem EBITDA im vierten Quartal positiv überrascht. Leicht positiv für ThyssenKrupp sei auch die Meldung, dass die algerische Regierung einem algerischen Medienbericht zufolge deutsche Fregatten kaufen will. Algier verhandele mit dem deutschen Unternehmen ThyssenKrupp Marine Systems über die Lieferung von zwei Mehrzweck-Fregatten der MEKO-200-Klasse, berichtete die algerische Zeitung "Le soir d'Algerie".
Die ThyssenKrupp-Titel rückten um 0,20 Prozent vor auf 30,75 Euro. Im MDax zählten die Papiere von Salzgitter und Klöckner & Co (KlöCo) zu den Favoriten. Sie stiegen um 1,79 Prozent auf 64,33 Euro respektive um 2,12 Prozent auf 25,00 Euro.
DEMAG CRANES NACH ZAHLEN IM PLUS
Darüber nahmen die Anleger auch die neuesten Quartalszahlen deutscher Unternehmen genau unter die Lupe. Der im MDax notierte Kranbauer Demag Cranes zum Beispiel bekräftigte nach einem stärker als erwartet ausgefallenen Auftragsschub zum Geschäftsjahresbeginn seinen Ausblick. Die Titel verteuerten sich um 0,66 Prozent auf 37,18 Euro. Der Technologiekonzern Jenoptik beendete das Jahr 2010 wieder mit einem Gewinn, woraufhin dessen Titel um 0,33 Prozent auf 6,00 Euro vorrückten. Von Händlern hiess es, die Zahlen seien besser als erwartet ausgefallen.
Die Aktien des Spezialmaschinenbauers Aixtron aber sanken um 0,48 Prozent. Der Ausblick des US-Wettbewerbers Veeco für das erste Quartal habe die Papiere belastet, sagte ein Händler.
RIB SOFTWARE NEU IM PRIME STANDARD
Nach der Erstnotiz von Derby Cycle am letzten Freitag startete mit der RIB Software AG das nächste Unternehmen im Frankfurter Prime Standard. Die Aktien gingen mit einem Kurs von 9,30 Euro in den Handel und sanken zuletzt auf 9,205 Euro. Der Platzierungspreis lag bei 9,25 Euro./la/gl

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