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FRANKFURT (awp international) - Nach dem deutlichen Plus zu Wochenbeginn hat sich der Dax am Dienstag kaum verändert präsentiert. Der Leitindex rückte im frühen Handel um minimale 0,04 Prozent auf 6.296,92 Punkte vor, nachdem er am Vortag noch um 1,37 Prozent gestiegen war. Für den MDax ging es um 0,05 Prozent auf 8.807,80 Punkte nach oben, der TecDax legte um 0,43 Prozent zu auf 785,88 Punkte.
Laut Ben Potter, Marktanalyst bei IG Markets, dürfte der Handelsverlauf von der Vorsicht der Marktteilnehmer vor dem Zinsentscheid der US-Notenbank (Fed) am Abend dominiert werden. Experten zufolge könnten im Kommentar der Fed zur Zinsentscheidung die konjunkturellen Risiken betont werden. Als einen weiteren Lackmustest für die Stimmung am Markt bezeichneten Börsianer die Anleiheauktionen Irlands und Portugals. Die Anleihen beider Länder hatten zuletzt deutliche Risikoaufschläge hinnehmen müssen, nachdem Spekulationen um eine mögliche Inanspruchnahme des Stabilitätsfonds von EU und IWF durch Irland die Peripherieländer wieder unter Druck gesetzt hatte.
Die Vorgaben aus Übersee seien gemischt, fuhr Potter fort: Positiv aufgenommene Nachrichten zu Übernahmen hatten den US-Aktienmarkt am Montag auf den höchsten Stand seit rund vier Monaten gehievt. Und der Future auf den US-Leitindex Dow Jones rückte zwar seit dem Xetra-Schluss um weitere 0,15 Prozent vor. In Japan aber schloss der Nikkei-225-Index nach dem langen Wochenende leicht ins Minus.
DEUTSCHE BANK BIETET POSTBANK-AKTIONÄREN 25 EURO JE AKTIE
Gesprächsthema in den Handelssälen waren vor allem die jüngsten Nachrichten zur geplanten Übernahme der Postbank durch die Deutsche Bank. Kurz vor Handelseröffnung hatte der hiesige Branchenprimus mitgeteilt, den Postbank-Aktionären 25 Euro je Aktie bieten zu wollen. Dies entspricht dem durchschnittlichen Börsenkurs der Postbank-Aktie während der letzten drei Monate. Die Deutsche Bank hatte am Sonntag vor einer Woche angekündigt, die Postbank zu übernehmen und eine Preisspanne von 24 bis 25 Euro je Aktie genannt. Zudem wurde bekannt, dass die Deutsche Bank bei der geplanten Kapitalerhöhung noch etwas mehr Geld einsammelt als vor einer Woche angekündigt. Der Preis je Aktie wurde auf 33 Euro festgelegt und lag damit etwas höher als ursprünglich gedacht. Insofern nimmt der Branchenprimus insgesamt rund 10,2 Milliarden Euro ein - 400 Millionen Euro mehr als vor einer Woche avisiert. Deutsche-Bank-Titel stiegen vor diesem Hintergrund um 0,43 Prozent auf 47,08 Euro, Postbank-Papiere kletterten als einer der Favoriten im MDax um 0,76 Prozent auf 25,10 Euro.
Ferner hatte Adidas-Konzernchef Herbert Hainer gegenüber der Nachrichtenagentur "Bloomberg" gesagt, der Sportartikelhersteller werde im kommenden Jahr Umsatz und Gewinn steigern. Getragen werde das Wachstum von einer Erholung des chinesischen Marktes sowie Russland, das einer der wichtigsten europäischen Märkte werde. "Das passt zu den aktuellen Markterwartungen", sagte ein Börsianer mit Blick auf die "grobe Prognose". Adidas-Aktien legten um 0,29 Prozent auf 43,725 Euro zu.
DEUTSCHE EUROSHOP UND PROSIEBENSAT.1 NACH ABSTUFUNGEN IM MINUS
Zu den schwächsten Werten im MDax zählten die Papiere von Deutsche Euroshop . Sie verloren 1,20 Prozent auf 24,80 Euro. Die UBS stufte die Aktien des auf Shoppingcenter spezialisierten Immobilienunternehmens von "Buy" auf "Neutral" ab. Die Titel hätten sich seit Januar besser als der allgemeine Aktienmarkt entwickelt, begründete Analystin Kim Wright in einer Studie die Abstufung.
Auch die Anteilsscheine von ProSiebenSat.1 wurden von einer Abstufung der UBS belastet und fielen um 0,23 Prozent auf 17,005 Euro. Nach der zuletzt weit überdurchschnittlichen Kursentwicklung hätten die Titel sein Kursziel erreicht und es sei an der Zeit für eine Atempause, meinte Analyst Polo Tang./la/ag

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