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FRANKFURT (awp international) - Nach schwächeren Vorgaben aus Übersee ist der Dax am Montag etwas schwächer in die neue Handelswoche gestartet. Der deutsche Leitindex dämmte seine anfänglichen Verluste aber bis zum Ende der ersten Handelsstunde deutlich ein und lag nur noch mit 0,21 Prozent im Minus bei 7.476,36 Punkten. Der MDax mittelgrosser Werte konnte indes 0,54 Prozent auf 10.752,11 Punkte zulegen und auch der TecDax stieg um 0,44 Prozent auf 930,94 Punkte.
Marktanalyst Cameron Peacock von IG Markets verwies angesichts der anfänglichen Verluste auf die Vorgaben als Belastungsfaktor. In den USA waren die Gewinne im späteren Handel abgebröckelt, nachdem Gerüchte um einen möglichen Ausstieg Griechenlands aus der Euro-Zone aufgekommen waren. "Das folgende Dementi hat mit etwas Verspätung dann aber doch noch etwas beruhigt", urteilte Händler Stefan de Schutter von der alpha Wertpapierhandelsbank. "Auch die US-Futures haben sich mittlerweile etwas erholt", betonte der Experte.
NATURKATASTROPHEN SORGEN FÜR VERLUSTE BEI MUNICH RE
Aktien von Munich Re verloren nach Zahlen zum ersten Quartal 0,98 Prozent auf 110,95 Euro. Der weltgrösste Rückversicherer hat wegen der Katastrophen in Japan, Australien und Neuseeland einen Verlust von fast einer Milliarde Euro erlitten. Händler bewerteten die Quartalszahlen in ersten Kommentaren als "durchwachsen". Während der Nettogewinn etwas besser als erwartet ausgefallen sei, habe der operative Gewinn die Schätzungen verfehlt.
Unter den Dax-Favoriten knüpften die Papiere von ThyssenKrupp mit einem Aufschlag von 1,24 Prozent auf 32,62 Euro an ihre Kursrally vom Freitag an. Laut Händlern stütze der geplante Konzernumbau weiterhin die Kurse. Medienberichte über eine Überprüfung des Investitionsbudgets für neue Werke in Brasilien und den USA hatten derweil keinen Einfluss auf die Papiere. Ferner schütteten zahlreiche Unternehmen am Montag ihre Dividenden aus. Aktionäre von BASF erhalten 2,20 Euro je Anteilsschein und Metro zahlt für die im Dax gelisteten Stammaktien je 1,35 Euro. Beide Werte waren nur deshalb am Ende des deutschen Leitindex zu finden.
GIGASET UND QSC NACH ZAHLEN IM TECDAX GEFRAGT
Besser aufgenommen wurden indes die Zahlen von einigen Nebenwerten. Tognum kletterten im MDax um 0,73 Prozent auf 26,39 Euro. Laut Händlern sind die Zahlen des von Daimler und Rolls-Royce umworbenen Dieselmotoren- und Energieanlagenspezialisten besser als erwartet ausgefallen. Gelobt wurden auch positive Auftragseingänge. Tognum hob zudem seine Ziele für das Gesamtjahr an.
Im TecDax schnellten die Papiere von Gigaset nach Zahlen um 3,03 Prozent auf 4,389 Euro in die Höhe. Die frühere Siemens-Sparte übertraf mit einem Gewinnanstieg im ersten Quartal die Erwartungen. Auch die 2,50 Prozent festeren QSC-Titel profitierten von vorgelegen Zahlen. Der auf Geschäftskunden spezialisierte Telekomanbieter hat im ersten Quartal seinen Gewinn gesteigert und übertraf damit die Erwartungen eines Händlers.
ANALYSTENKOMMENTAR BEFLÜGELT PROSIEBEN-AKTIEN
Im MDax nahmen Aktien von ProSiebenSat.1 indes mit einem Aufschlag von 2,26 Prozent auf 18,575 Euro die Spitzenposition ein. Citigroup-Analyst Thomas Singlehurst hatte die Papiere zuvor von "Hold" auf "Buy" hochgestuft und begründete dies mit seiner Zuversicht für das zweite Halbjahr 2011./tih/ag

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