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FRANKFURT (awp international) - Angesichts eines eingetrübten GfK-Konsumklimas und negativer Vorgaben ist der Dax am Mittwoch mit Verlusten in den Handel gegangen. Der deutsche Leitindex sank um 0,81 Prozent auf 7.092,66 Punkte und nahm damit den Abwärtstrend wieder auf, nachdem er sich am Vortag leicht erholt hatte. Für den MDax mittelgrosser Werte ging es um 0,66 Prozent auf 10.572,17 Punkte nach unten, der TecDax büsste 0,57 Prozent auf 893,15 Punkte ein.
Die im GfK-Konsumklima gemessene Stimmung der deutschen Verbraucher für Juni hat sich wegen der hohen Inflation und der Sorge vor den Folgen der Schuldenkrise leicht eingetrübt, während Volkswirte mit einem unveränderten Wert im Vergleich zum Vormonat gerechnet hatten. Der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial verlor zudem seit dem Xetra-Schluss vom Vortag 0,90 Prozent, und auch in Asien dominierten negative Vorzeichen. Weiterhin sorgten die Entwicklung der US-Wirtschaft sowie die europäische Schuldenkrise für Unsicherheit, hiess es. Am Nachmittag dürften dann Konjunkturdaten aus den USA für Impulse sorgen, darunter die Auftragseingänge langlebiger Wirtschaftsgüter für April.
LUFTHANSA HALTEN SICH VERGLEICHSWEISE GUT - TROTZ ASCHEWOLKE
Lufthansa-Aktien hielten sich trotz der zunehmenden Probleme im Flugverkehr wegen der Aschewolke noch vergleichsweise gut. Sie verloren in etwa mit dem Markt 0,64 Prozent auf 14,710 Euro, während die im SDax gelisteten Titel von Air Berlin um 1,51 Prozent auf 2,935 Euro nachgaben. Sie hatten an den vergangenen Tagen bereits deutlichere Verluste hinnehmen müssen als die Lufthansa-Aktien. Die Asche des isländischen Vulkans Grímsvötn löste am Mittwoch Flugverbote in Norddeutschland aus. Nach Angaben der Deutschen Flugsicherung sind vor allem die Flughäfen in Hamburg und Bremen betroffen. Zudem wird der Berliner Luftraum am Vormittag gesperrt. Medienberichten zufolge muss die Lufthansa 150 Flüge in Deutschland streichen. Gleichzeitig berichtete das meteorologische Institut in Reykjavik jedoch, dass die Aktivitäten des Vulkans in der Nacht abgenommen hätten.
Siemens-Aktien waren mit einem Abschlag von 1,79 Prozent auf 89,24 Euro das Schlusslicht im Dax. Börsianer führten dies auf eine Warnung der US-Behörden vor einer angeblichen Sicherheitslücke zurück, die Siemens-Software zur Steuerung von Industrieanlagen angeblich angreifbar für Hacker-Angriffe mache.
VERSORGER AN DER DAX-SPITZE - 'FTD'-BERICHT
Vorne im Leitindex lagen die Versorgerwerte Eon und RWE . Sie verbuchten ein Plus von 2,54 Prozent auf 20,175 Euro und von 2,16 Prozent auf 41,590 Euro. Die "Financial Times Deutschland" (FTD) hatte berichtet, dass es möglicherweise zu einer Abschaffung der Atomsteuer kommen könnte. Wie das Blatt unter Berufung auf Kreise schreibt, könnte die Regierungskoalition die Atomkonzerne mit einer Streichung der Brennelementesteuer besänftigen wollen. Auf diesem Weg solle ermöglicht werden, Geld für Investitionen in alternative Energiequellen freizumachen.
Im MDax verbilligten sich die Aktien von Tui nach positiven Nachrichten zum China-Geschäft um 0,08 Prozent auf 7,585 Euro. Damit schlugen sie sich aber besser als der Gesamtmarkt. Laut einem Medienbericht ist der Konzern der erste europäische Reiseveranstalter, der Auslandsreisen für Chinesen anbieten darf. Ein Händler betonte, dass die Ausgaben der Chinesen für Reisen schnell stiegen. Insgesamt seien sie weltweit die drittgrösste Touristengruppe.
QSC NACH JPMORGAN-STUDIE IM TECDAX VORN
QSC-Aktien profitierten von einem positiven Analystenkommentar und verteuerten sich an der Spitze des TecDax gegen den Markttrend um 3,69 Prozent auf 2,978 Euro. JPMorgan hatte die Papiere des auf Geschäftskunden spezialisierten Telekomanbieters von "Neutral" auf "Overweight" hochgestuft und das Kursziel von 3,90 auf 4,00 Euro aufgestockt. Mit der Übernahme der Info AG und der Vereinbarung mit E-Plus habe QSC sein Angebot für den deutschen Mittelstand noch verbessert, schrieb Analyst Hannes Wittig.
Zahlen hatte es am Vorabend von der auf den Mittelstand fokussierten Beteiligungsgesellschaft Gesco gegeben. Ein Händler bezeichnete die Ergebnisse am Morgen als "ordentlich". Die Aktien lagen mit 0,35 Prozent im Plus bei 57,05 Euro./chs/tih

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