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FRANKFURT (awp international) - Die Hoffnung auf eine Lösung der griechischen Schuldenkrise hat den Dax am Dienstag wieder über die Marke von 7.200 Punkten gehievt. Der Leitindex stieg im frühen Handel um 0,95 Prozent auf 7.218,18 Punkte und machte damit seine Vortagesverluste wett. Der MDax mittelgrosser Werte legte um 1,31 Prozent auf 10.599,77 Punkte zu. Der Technologieindex TecDax rückte um 1,18 Prozent vor auf 874,58 Punkte.
In Griechenland stimmt das Parlament in der Nacht zum Mittwoch über die von Regierungschef Giorgos Papandreou gestellte Vertrauensfrage ab. Dass die EU zudem, wie schon länger geplant, ihren Krisenfonds EFSF für Wackelkandidaten aufgestockt hatte, wurde an den Aktienmärkten zuletzt als kleiner Hoffnungsschimmer gewertet. Auch Händler David Buik von BGC Partner zeigte sich zuversichtlich: "Die EU muss Griechenland retten, komme was wolle." Andernfalls könnte der Bankensektor zusammenbrechen und dies sei eine undenkbare Alternative.
CHEMIEWERTE IM BLICK
Unter den Einzelwerten im Dax standen zum Beispiel Chemiewerte im Fokus, nachdem der Schweizer Pflanzenschutz- und Saatguthersteller Syngenta mitgeteilt hatte, bei seinem geplanten Wachstumskurs auf einem guten Weg zu sein. Die Aussagen strahlten auch positiv auf den deutschen Branchenkollegen BASF aus, dessen Titel um 1,83 Prozent auf 63,95 Euro stiegen.
Die Aktien von K+S aber konnten mit einem Plus von lediglich 1,23 Prozent auf 53,70 Euro nicht so deutlich von der erfreulichen Nachricht aus der Schweiz profitierten. Hier belastete, dass der Kasseler Dünger- und Salzkonzer seine Tochter Compo mit einem Buchverlust an den Finanzinvestor Triton verkauft hat. Der Unternehmenswert des Herstellers von Dünger und Blumenerde für den Hausgebrauch und von Profiprodukten für Gartenbauer liegt bei 205 Millionen Euro. Ein Börsianer betonte zwar, dass jüngsten Zeitungsberichten zufolge Triton als einzig verbliebener Bieter bereit gewesen sei, 200 Millionen Euro zu zahlen. Mit dem Verkauf aber sei für K+S ein Buchverlust in Höhe von etwa 90 Millionen Euro im zweiten Quartal 2011 verbunden und dies habe die Kursgewinne in Grenzen gehalten.
DEUTSCHE BÖRSE LEGEN NUR UNTERDURCHSCHNITTLICH ZU
Auch die Aktien der Deutschen Börse legten nur unterdurchschnittlich zu, und zwar um 0,71 Prozent auf 52,19 Euro zu. Börsianer begründeten dies mit einem Artikel im "Handelsblatt", demzufolge die potenziellen Risiken des Hochfrequenzhandels nach Einschätzung der Regierung Anlass geben, das Marktgeschehen auf möglicherweise bestehende Regulierungslücken zu prüfen. Ein Händler meinte dazu, dass ein deutscher Alleingang in dieser Frage seines Erachtens keinen Sinn mache. Aber allein schon die Diskussion um eine mögliche Regulierung habe etwas auf die Stimmung gedrückt, da der Börsenbetreiber vom Hochfrequenzhandel profitiere.
Zudem sorgten Analystenstudien für Kursgewinne. So hatte die Deutsche Bank die Commerzbank-Titel mit "Buy" und einem Kursziel von 4,60 Euro wieder in die Bewertung aufgenommen. Analyst Alexander Hendricks begründete dies mit der starken Position der Commerzbank bei Kernprodukten im deutschen Bankenmarkt. Deren Anteilsscheine stiegen daraufhin um 1,88 Prozent auf 3,084 Euro.
STUDIEN SORGEN FÜR KURSGEWINNE
Ferner empfiehlt das japanische Analysehaus Nomura die Aktien des Einzelhandelskonzerns Metro zum Kauf, was dessen Aktien ein Plus von 1,72 Prozent auf 43,42 Euro bescherte. Das Risiko-Rendite-Profil der Papiere sei nach dem übertriebenen Kursrückgang in diesem Jahr günstig, schrieb der Experte Nicolas Champ in einer Studie zur Begründung.
Auch die Titel des Stahlkonzerns ThyssenKrupp , des Stahlhändlers Klöckner & Co (KlöCo) sowie des TecDax-Mitglieds Software AG verbuchten nach positiv aufgenommen Analysen deutliche Aufschläge./la/ag

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