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FRANKFURT (awp international) - Der deutsche Aktienmarkt hat am Montag an seine Kursgewinne der Vorwoche angeknüpft. Im frühen Handel stieg der Dax um 1,29 Prozent auf 6.340,28 Punkte und näherte sich damit wieder langsam seinem Jahreshoch von 6.386 Punkten. Der MDax mittelgrosser Werte legte um 1,14 Prozent auf 8.679,62 Punkte zu. Der Index für Technologiewerte TecDax gewann 0,94 Prozent auf 776,53 Punkte. Händler begründen den positiven Start mit der kräftigen Erholung der Wall Street in der letzten Handelsstunde am Freitag, in der sich die Indizes nach zuvor deutlicheren Verlusten fast noch ins Plus vorgearbeitet hätten.
Die Vorgaben waren indes uneinheitlich: Der Dow Jones Industrial endete am Freitag mit einem Minus von nur noch 0,20 Prozent. Zudem gewann der Future auf den US-Leitindex seit dem Xetra-Schluss vor dem Wochenende 1,17 Prozent. In Tokio aber verbuchte der Nikkei-225-Index an diesem Montag Verluste.
VERSORGER NACH 'SPIEGEL'-BERICHT GEFRAGT
Mit Blick auf die Einzelwerte waren Aktien der Versorger RWE und Eon gefragt. Sie stiegen im frühen Handel um 1,19 und 1,26 Prozent. In der schwarz-gelben Koalition und den südlichen Bundesländern zeichnet sich laut "Spiegel" ab, dass die Betriebszeiten für die Atomkraftwerke im Schnitt um 14 Jahre ausgedehnt werden könnten. Die Regierung will in den kommenden Wochen entscheiden. Ein Börsianer wertete die Nachricht als positiv für die Versorger-Aktien. Bis dato seien die Analysten im Schnitt von einer Restlaufzeit von lediglich 10 Jahren ausgegangen. Zudem meldete der "Spiegel", dass die deutsche Regierung mit den vier Kernkraftwerksbetreibern über Alternativen zur neuen Brennelementesteuer verhandele. Dies dürfte die Papiere ebenso stützen, meinte der Börsianer.
Metro-Papiere rückten um 0,55 Prozent auf 41,095 Euro vor. Die Tochter Real ist wohl nicht mehr vom Verkauf bedroht. Konzernchef Eckhard Cordes sagte der "Welt am Sonntag", eine Trennung von dem Lebensmittelhändler sei "derzeit unwahrscheinlich". Momentan steige die Rendite dank des eingeleiteten Sanierungsprogrammes. Analyst Jürgen Elfers von der Commerzbank hielt an seiner "Add"-Einschätzung der Metro-Titel mit einem Kursziel von 47,00 Euro fest. Das Interview ändere nichts an seiner Meinung, dass Real und auch Kaufhof "zum Verkauf bestimmt" seien. Cordes sende positive Signale aus und plane damit, die öffentliche Wahrnehmung zu steuern.
Die Aktien von SAP stiegen nach einem Vorstandsinterview um 0,47 Prozent auf 35,195 Euro. Der Softwareanbieter will sich in erster Linie auf organisches Wachstum konzentrieren, sagte Finanzvorstand Werner Brandt der "Börsen-Zeitung". In China wollen die Walldorfer zudem einen lokalen Marktführer überholen und zur Nummer 1 aufsteigen. Ein Händler machte in dem Interview allerdings "keine entscheidenden Neuigkeiten" aus.
QSC UND BAUER KRÄFTIG IM PLUS
Derweil läuft die Berichtssaison am deutschen Aktienmarkt langsam aus. Nachdem bereits fast alle Dax-Unternehmen ihre Zahlen vorgelegt haben, berichtete nun der auf Geschäftskunden spezialisierten Telekomanbieter QSC über die Entwicklung im zweiten Quartal. Händler sprachen von überraschend guten Ergebnissen. Ausserdem erhöhten die Kölner nach dem starken zweiten Quartal ihre Prognose für 2010. QSC-Titel sprangen an der TecDax-Spitze um 8,97 Prozent auf 1,58 Euro in die Höhe.
Titel des Tiefbauspezialisten und Baumaschinenkonzerns Bauer verteuerten sich als bester Wert im MDax um 4,75 Prozent auf 34,065 Euro. Die Deutsche Bank hatte die Papiere von "Hold" auf "Buy" hochgestuft. Dank der Nachfrage aus den Schwellenländern könnte Bauer von 2011 an stärker wachsen als zuvor von ihm gedacht, schrieb Analyst Matthias Pfeiffenberger in einer Studie./la/ag

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