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FRANKFURT (awp international) - Der deutsche Aktienmarkt ist am Freitag mit moderaten Gewinnen in den Handel gestartet. Händler verwiesen auf leicht positive Vorgaben von der Wall Street, wo die Indizes zum Schluss hin nochmals einen kleinen Sprung nach oben gemacht hatten. Der am Nachmittag anstehende monatliche US-Arbeitsmarktbericht dürfte zunächst aber für eine gewisse Zurückhaltung unter den Anleger sorgen. Der Dax pendelte im frühen Handel um die Marke von 6.100 Punkten. Zuletzt stieg er um 0,25 Prozent auf 6.099,09 Punkte. Der MDax legte um 0,03 Prozent auf 8.466,13 Punkte zu und der TecDax gewann 0,27 Prozent auf 763,97 Punkte.
Ein Börsianer sah vor allem den US-Handel als Stütze an, da der Dow Jones in den letzten Minuten nochmals ein neues Tageshoch markiert hatte. "Heute Vormittag wird an den Börsen aber nur ein kleiner Aperitiv gereicht", sagte ein weiterer Börsianer und verwies darauf, dass Anleger gebannt auf den am Nachmittag anstehenden US-Arbeitsmarktbericht blickten. Diese als Höhepunkt der Konjunkturdatenflut angesehene Veröffentlichung dürfte den Wochenabschluss bestimmen, zumal die Wall Street am Montag eine feiertagsbedingte Pause einlegen wird. Im Anschluss daran folgen zudem noch ISM-Daten aus dem Dienstleistungssektor.
CONTI MIT ANLEIHEEMISSION IM FOKUS
Continental stiegen im MDax um 0,73 Prozent auf 51,02 Euro. Der Automobilzulieferer hat seine geplante Benchmarkanleihe erfolgreich platziert und das Volumen aufgrund einer hohen Nachfrage von 750 Millionen Euro auf eine Milliarde Euro aufgestockt. Die Verzinsung liege mit 7,5 Prozent wie geplant unter 8 Prozent, sagte ein Händler. Commerzbank-Analyst Daniel Schwarz hielt die Emission für ermutigend und sah darin einen Impulsgeber für eine Neubewertung.
Ungeachtet neuer Medienberichte über die Laufzeiten von Kernkraftwerken rückten die Aktien der Versorger RWE und Eon jeweils um 0,13 Prozent vor. Wie das "Handelsblatt" schrieb, will Bundespräsident Christian Wulff dem Rat seiner Berater folgen und nur einer Verlängerung der Laufzeiten von höchstens neun Jahren zustimmen. Dies sei das Maximum, ohne dass eine Zustimmung der Länder eingeholt werden müsse, hiess es.
DÄMPFER FÜR BAYER BEIM KAMPF GEGEN GENERIKA
Die Aktien von Bayer gaben im Dax um moderate 0,09 Prozent auf 49,095 Euro nach. Im Patentstreit um das Verhütungsmittel Yasmin hat der Chemie- und Pharmakonzern in den USA einen Dämpfer hinnehmen müssen. Ein Richter erteilte dem Antrag auf Untersagung einer Nachahmerversion des US-Unternehmens Watson Pharmaceuticals eine Absage. Ein Börsianer sah dies jedoch als "alte Geschichte" an und rechnete daher mit einer allenfalls leicht negativen Kursreaktion, da bereits Konkurrenten mit Generikaprodukten auf dem Markt seien.
Für grössere Bewegungen unter Einzelwerten sorgten indes Analystenkommentare. Die HSBC hatte die Aktien von MAN von "Overweight" auf "Neutral" abgestuft, wenn auch das Kursziel von 70 auf 75 Euro angehoben wurde. Die Papiere des Lkw-Bauers gaben unter den schwächeren Dax-Werten um 0,29 Prozent nach. Goldman Sachs hatte das Kursziel für ProSiebenSat.1 von 19,20 Euro auf 21,00 Euro hochgesetzt und bestätigte die Empfehlung der Papiere als "Conviction Buy". Die im MDax gelisteten Papiere legten Anfangs um mehr als 2,5 Prozent zu, reduzierten ihre Gewinne allerdings bis zuletzt auf 0,42 Prozent.
DIALOG IM TECDAX GEFRAGT
Die Aktien des Halbleiterherstellers Dialog Semiconductor waren im TecDax mit einem Aufschlag von 0,84 Prozent auf 9,95 Euro unter den gefragtesten Werten und näherten sich damit wieder der Schwelle von 10 Euro an. Wie die Nachrichtenagentur "Reuters" berichtete, rechnet Samsung in diesem Jahr mit einer höheren Absatzzahl von Mobiltelefonen als zuvor angenommen. Statt der bislang in Aussicht gestellten 18 Millionen solle der Absatz demnach bei 25 Millionen Stück liegen. Händler hatten bereits damit gerechnet, dass sich dies leicht positiv für die Aktien des Mobiltelefon-Zulieferers auswirken könne./tih/ck

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