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FRANKFURT (awp international) - Am ersten Handelstag nach der Veröffentlichung der Stresstest-Ergebnisse für europäische Banken hat sich der deutsche Aktienmarkt am Montag insgesamt freundlich präsentiert. Der Leitindex Dax , der nach Handelsstart kurz über die Marke von 6.200 Punkten gesprungen war, konnte seine Gewinne jedoch nicht halten, sondern zeigte sich zuletzt unverändert bei 6.166,62 Punkten. Der MDax gewann 0,35 Prozent auf 8.530,23 Punkte, und der TecDax rückte um 0,34 Prozent auf 789,01 Punkte vor. "Die Märkte in Europa erhalten nun die Chance, auf die Stresstest-Ergebnisse vom Freitag zu reagieren", sagte Marktanalyst James Hughes von CMC Markets und verwies zugleich auf die Gewinne an den US-Börsen am Freitagabend. Diese hatten bereits erleichtert auf die Tests reagiert und zugelegt. In Tokio schloss der Nikkei-225-Index am Morgen ebenfalls im Plus.
In der deutschen Bankenbranche war die Erleichterung nach den europaweiten Stresstests gross, denn für die hiesigen Finanzinstitute ging der grosse Krisentest unter dem Strich gut aus: 13 von 14 Instituten kamen durch, nur die Hypo Real Estate schaffte es erwartungsgemäss nicht. Auch Nord/LB und Postbank bestanden, wenn auch knapp. Getestet wurden 91 Banken aus 20 europäischen Staaten.
DEUTSCHE BANK VOR ZAHLEN SCHWACH
Die Aktien der Commerzbank gewannen an der Dax-Spitze 1,99 Prozent auf 6,57 Euro und im MDax rückten die Aktien der Postbank um 1,29 Prozent auf 23,60 Euro vor. Nur die Aktien der Deutschen Bank >DBK.ETR> profitierten nicht, sondern fielen am Dax-Ende um 1,51 Prozent auf 49,00 Euro. Die auffällige Kursschwäche dieser Titel wurde damit begründet, dass der deutsche Branchenprimus an diesem Dienstag Quartalszahlen vorlegt und damit gerechnet wird, dass der Gewinn im zweiten Quartal rückläufig sein dürfte.
Die Papiere der Fluggesellschaften Lufthansa und Air Berlin sowie des Flughafenbetreibers Fraport rückten wegen geplanten Änderungen der Luftverkehrsabgabe in den Blick. Wie am Freitag nach Börsenschluss bekannt wurde, denkt die Bundesregierung darüber nach, ob ein Drei-Stufenmodell mit unterschiedlichen Abgaben für Kurz-, Mittel- und Langstrecken sinnvoller sei als der ursprüngliche Plan mit nur zwei Stufen.
Die Aktien der Lufthansa stiegen um 0,68 Prozent auf 12,565 Euro, während die der Air Berlin um 0,46 Prozent auf 3,510 Euro gewannen. Die Fraport-Titel legten im MDax um 0,83 Prozent auf 38,995 Euro zu. Der Flughafenbetreiber verhandelt zudem in China über eine weitere Beteiligung, wie Finanzvorstand Matthias Zieschang der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" sagte. Bei der Dividende, die in diesem wie im vorigen Jahr bei 1,15 Euro liegen soll, sieht der Manager "langfristig durchaus noch Spielraum nach oben".
BOSS-AKTIEN SEHR FEST
Im MDax rückten zudem die Aktien des Modekonzerns Hugo Boss um 2,16 Prozent auf 35,20 Euro vor. Finanzvorstand Mark Langer hatte der "Börsen-Zeitung" gesagt, dass das zweite Quartal deutlich besser gelaufen sei als das erste und er daher davon ausgehe, dass die Konzernziele erreicht würden. Zudem soll China auf absehbare Zeit zum drittgrössten Markt für Boss werden; nach Deutschland und den USA.
Mit plus 1,25 Prozent auf 27,955 Euro profitierten zudem die Anteilsscheine von Baywa von Aussagen über eine Verbesserung der Halbjahresergebnisse. Unternehmenschef Klaus Josef Lutz hatte dies der "Wirtschaftswoche" mit Blick auf die am 5. August anstehende Zahlenvorlage gesagt. Zur Halbzeit 2009 hatte der BayWa-Umsatz bei 3,7 Milliarden Euro und der Gewinn bei 30,5 Millionen Euro gelegen.
Wacker Neuson stiegen im SDax um etwas mehr als acht Prozent, nachdem der Baumaschinenhersteller Qurtalszahlen vorlegte und die Prognose für seinen Jahresabschluss anhob. /ck/rum

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