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FRANKFURT (awp international) - Nach deutlichen Vortagesverlusten hat der deutsche Aktienmarkt am Dienstag im frühen Handel zur Erholung angesetzt. Zudem stützten freundliche US-Futures die Aufwärtsbewegung. Der Leitindex Dax gewann am Vormittag 0,44 Prozent auf 6.887,14 Punkte, nachdem er tags zuvor 1,31 Prozent eingebüsst hatte. Der MDax mittelgrosser Werte stieg um 1,13 Prozent auf 10.015,77 Punkte. Für den TecDax ging es um 0,99 Prozent auf 864,50 Punkte nach oben.
In den USA waren die wichtigsten Aktienindizes zwar uneinheitlich aus dem Handel gegangen, doch der Future auf den US-Leitindex Dow Jones Industrial legte seit Montagabend zu und profitierte von einem positiven Ausblick von Alcoa . Der Aluminiumkonzern hatte am Vorabend traditionell die Berichtssaison eröffnet.
SIEMENS: POSITIVER START INS GESCHÄFTSJAHR
In Deutschland rückten ebenfalls mehrere Konzerne mit vorläufigen Jahreszahlen und Zwischenberichten in den Blick. Die Siemens-Aktien waren Dax-Favorit mit plus 2,51 Prozent auf 91,03 Euro. Sie profitierten von Aussagen des Finanzvorstandes zum Start ins neue Geschäftsjahr 2010/11. "Wir sind ordentlich gestartet und liegen voll auf Kurs mit unseren Zielen", hatte Joe Kaeser am Montag am Rande einer Investorenkonferenz in New York gesagt. Für die Zeit zwischen Oktober und Dezember 2010 rechnet der Elektrokonzern, verglichen mit dem Vorjahr, mit sehr starken Zuwächsen bei Auftragseingang und Umsatz. Das Ergebnis nach Steuern sollte im ersten Geschäftsquartal ebenfalls über dem Niveau des Vorjahres liegen.
Die Aktien von Metro , die zum Handelsstart die Spitze im Dax erobert und bis auf 54,370 Euro zugelegt hatten, verbuchten zuletzt nurmehr einen Aufschlag von 0,23 Prozent auf 52,760 Euro. Am Markt wurden von enttäuschenden Umsatzzahlen im vierten Quartal gesprochen. Da die Metro-Titel aber bereits in den vergangenen Tagen nachgegeben hätten, sei das Abwärtspotenzial begrenzt.
HÄNDLER: BEIERSDORF-ZAHLEN GEMISCHT
Als "gemischt" wurden die vorläufigen Jahreszahlen des Kosmetikherstellers Beiersdorf von Händlern bezeichnet. Der Nivea-Hersteller verdiente wegen des verschärften Konzernumbaus deutlich weniger. Vor den Kosten für die im Dezember angekündigte forcierte Neuausrichtung der Pflegesparte stieg der Gewinn allerdings. Die Beiersdorf-Papiere zeigten sich mit minus 0,04 Prozent auf 41,640 Euro kaum verändert.
Aktien der Autobranche zogen aufgrund der in Detroit gestarteten Autoshow ebenfalls Aufmerksamkeit auf sich: Daimler stiegen um 0,37 Prozent auf 54,110 Euro. Der Stuttgarter Autobauer will im laufenden Jahr bei den Personenwagen seinen bisherigen Verkaufsrekord von 2007 übertreffen, wie Daimler-Chef Dieter Zetsche sagte. 2007 hatte Mercedes-Benz 1,185 Millionen Fahrzeuge verkauft. In der gesamten Sparte waren es noch einmal 100.000 Autos mehr. Zudem informierte Daimler an diesem Morgen, dass die Beteiligung am Nutzfahrzeughersteller Mitsubishi Fuso Truck and Bus Corporation um etwas mehr als vier Prozent auf 89,29 Prozent aufgestockt worden sei.
MAN UND VW PROFITIEREN VON FIAT-AUSSAGEN
Die Titel von MAN legten um 1,79 Prozent auf 89,78 Euro zu und die von Volkswagen (VW) um 1,26 Prozent auf 128,45 Euro. Konfrontiert mit ständigen Spekulationen, dass VW die Edelmarke Alfa Romeo von Fiat kaufen wolle, hatte Fiat-Chef Sergio Marchionne kurzerhand Interesse an den Lastwagen-Beteiligungen von VW angemeldet. Wenn sich VW von seinen Anteilen an MAN und Scania trennen wollte, stünde Fiats Nutzfahrzeugsparte bereit, hatte Marchionne in Detroit gesagt.
Um 1,34 Prozent auf 3,861 Euro stiegen die Titel von Air Berlin nach Verkehrszahlen für Dezember. Die Fluggesellschaft meldete eine Steigerung der Passagierzahl um 3,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und sprach für das Gesamtjahr von einem Passagierrekord.
ck/tih

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