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FRANKFURT (awp international) - Angetrieben von starken Unternehmenszahlen aus den USA hat der Dax seinen Höhenflug am Mittwoch fortgesetzt. Der deutsche Leitindex stieg um 0,13 Prozent auf 7.152,68 Punkte, nachdem er am Vortag erstmals seit zweieinhalb Jahren wieder die Marke von 7.100 Punkten übersprungen hatte. Für den MDax ging es am Mittwoch um 0,11 Prozent auf 10.393,67 Punkte nach oben, der TecDax dagegen fiel um 0,24 Prozent auf 887,89 Punkte.
Für Rückenwind sorgten Börsianern zufolge vor allem überzeugende Zahlen von Apple und IBM . Die beiden US-Technologiekonzerne hatten am Vorabend mit ihren Resultaten sowie ihren Ausblicken die Erwartungen des Marktes übertroffen. Entsprechend freundlich sind auch die Vorgaben der Börsen aus Übersee. Die Märkte in Asien legten zu und der Future auf den US-Leitindex Dow Jones stieg seit dem Xetra-Schluss um 0,14 Prozent. Für Bewegung könnten im Tagesverlauf noch Zahlen vom US-Häusermarkt sorgen. Zudem geht in den USA die Berichtssaison mit der Zahlenvorlage der Investmentbank Goldman Sachs weiter.
MERCK NACH POSITIVEN STUDIENDATEN UNTER BESTEN DAX-WERTEN
Unter den Einzelwerten legten im Dax die Titel der Deutschen Bank nach Medienberichten zur Platzierung der Aktien des teilverstaatlichen US-Versicherers AIG mit dem Markt um 0,15 Prozent auf 43,555 Euro zu. Demnach soll das Bankhaus gemeinsam mit der Bank of America , JPMorgan und Goldman Sachs den milliardenschweren Verkauf des staatlichen Mehrheitsanteils an AIG abwickeln. "Das ist gut für den Ruf der Bank", lobte ein Händler.
Die Aktien von K+S machten 0,70 Prozent auf 56,420 Euro gut. Der Düngemittel- und Salzproduzent hat die Mehrheit an der kanadischen Potash One erworben. 81 Prozent der Aktien seien K+S bei seinem Übernahmeangebot angedient worden, teilte das Unternehmen mit. Damit stehe der vollständigen Übernahme nichts mehr im Wege. Zudem verwiesen Händler auf einen Bericht, demzufolge sich das Futter- und Lebensmittelunternehmen Cargill von seinem 64-prozentigen Anteil am US-Düngemittelproduzenten Mosaic trennen will. Übernahmeaktivitäten in der Branche kämen K+S auch ohne direkten Bezug zugute, hiess es am Markt.
STUDIEN BEWEGEN BAYER UND BEIERSDORF
Zu den besten Dax-Werten zählten die Titel des Pharma- und Chemiekonzerns Merck KGaA mit plus 0,85 Prozent auf 60,35 Euro. Das Unternehmen hatte positive Studiendaten für sein Krebsmittel Erbitux zur Behandlung von Darmkrebs veröffentlicht. Analystenkommentare bewegten die Aktien von Bayer und Beiersdorf . Die Titel des Leverkusener Konzerns stiegen um 0,84 Prozent auf 56,670 Euro, nachdem das Analysehaus Nomura das Kurziel für die Papiere angehoben hatte. Derweil hatte die französische Bank Exane BNP Paribas ihre Einstufung für Beiersdorf-Titel auf "Underperform" abgestuft, prompt fielen die Aktien um 0,70 Prozent auf 40,450 Euro.
Im MDax verloren die Papiere von Brenntag wegen einer Platzierung 1,38 Prozent auf 71,40 Euro. Laut Marktteilnehmern hat Brachem Acquisition S.C.A. die Investmentbank Goldman Sachs damit beauftragt, bis zu 7 Millionen Brenntag-Aktien in einem beschleunigten Bookbuilding-Verfahren zu platzieren.
KLARES MINUS DES SCHWERGEWICHTS AIXTRON BELASTET TECDAX
Im TecDax beflügelten die starken Apple-Zahlen die Aktien von Dialog Semiconductor . Die Titel des deutschen Chipherstellers, der als wichtiger Zulieferer des US-Technologieriesen gilt, kletterten um 2,16 Prozent auf 17,705 Euro. Apple hatte mitgeteilt, im ersten Geschäftsquartal unter dem Strich sechs Milliarden US-Dollar und damit fast doppelt so viel wie im Vorjahreszeitraum verdient zu haben. Andersherum lief es nach US-Unternehmensdaten für Aixtron , die 4,07 Prozent auf 30,650 Euro verloren. Sie wurden davon belastet, dass der US-Konkurrent Cree sowohl mit seinen Quartalszahlen als auch mit dem Ausblick enttäuscht hatte.
Nach der Einigung auf eine Kürzung der Solarförderung in Deutschland entwickelten sich Solarwerte uneinheitlich. Während etwa Phoenix Solar an der Index-Spitze 4,38 Prozent auf 23,850 Euro gewannen und Solarworld 1,56 Prozent auf 7,942 Euro zulegten, büssten Q-Cells 1,52 Prozent auf 2,721 Euro ein. Ein Händler betonte, dass die Kürzungen gestaffelt würden und nicht gedeckelt. Zudem sei die Kürzung nicht so hoch wie zum Teil befürchtet./chs/ag

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