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FRANKFURT (awp international) - Mit mässig positiven Vorgaben hat der Dax am Mittwoch moderat zulegen können. Im frühen Handel gewann der deutsche Leitindex 0,10 Prozent auf 6.148,89 Punkte. Der MDax rückte um 0,50 Prozent auf 8.181,12 Punkte vor und der TecDax erholte sich um 0,97 Prozent auf 817,72 Punkte. Der Dow Jones Industrial Average (DJIA) hatte am Dienstag seinen Aufwärtstrend fortgesetzt und abermals auf dem höchsten Stand seit anderthalb Jahren geschlossen. Zudem legte der Future auf den US-Leitindex seit dem Xetra-Schluss um 0,18 Prozent zu. In Tokio schloss der Nikkei-225-Index minimal im Minus, nachdem er im Verlauf ebenfalls ein neues 18-Monats-Hoch erreicht hatte.
Auf Unternehmensseite stehen am Vormittag einige Unternehmenszahlen im Blick. Am Nachmittag sollten dann die US-Auftragseingänge für Februar sowie der Einkaufsmanagerindex in der Region Chicago Beachtung finden. Zudem wird der Arbeitsmarkt-Dienstleister ADP seinen Bericht über die Beschäftigungsentwicklung im Privatsektor vorlegen. Dieser gilt als Indikator für den Arbeitsmarktbericht am Karfreitag, an dem die Börsen in Europa und den USA geschlossen bleiben.
Die Vorzugsaktien von Volkswagen (VW) gaben um 0,49 Prozent auf 67,58 Euro nach. Die Bezugsrechte aus der Kapitalerhöhung des Autobauers sind ab heute handelbar. Auf Basis des Schlusskurses von Dienstag bei 67,91 Euro betrage der Bezugsrechteabschlag rein rechnerisch 0,41 Euro, erklärte ein Börsianer. Gehandelt wurden die Rechte zuletzt bei 0,47 Euro. Gleichzeitig warnte er, dass ein gewisser Kursdruck entstehen könnte, da auch die Aktien aus der Vorabplatzierung erstmals handelbar sind.
Fresenius-Vorzüge mussten Abschläge von 0,82 Prozent auf 55,460 Euro hinnehmen. Der Medizinkonzern will seine im Dax notierten Vorzugsaktien in Stammaktien umwandeln. "Mittelfristig ist das positiv für Fresenius", kommentierte ein Händler. "Auf kurze Sicht sollte der Preis der neuen Aktien etwa auf dem Niveau der Vorzüge liegen."
Die Papiere von Daimler verteuerten sich hingegen um 0,87 Prozent auf 34,860 Euro. Ein Händler verwies unter anderem auf einen Bericht des "Handelsblatts", wonach der Autokonzern die Messlatte für sein milliardenschweres Sparprogramm höher gelegt hat. Das könnte nach Ansicht des Börsianers die Aktie etwas stützen. Der Medienbericht, demnach Daimler und Renault-Nissan eine gegenseitige Beteiligung von jeweils fünf Prozent überlegten, biete indes keine Neuigkeiten.
Am MDax-Ende verloren Aktien von HHLA nach der Bilanzvorlage 4,90 Prozent auf 29,480 Euro. Bei dem Hafenlogistik-Betreiber brach 2009 der Gewinn ein, das Unternehmen senkte die Dividende. Für 2010 stellen die Hamburger eine leichte Mengenerholung in Aussicht. Der Konzernumsatz soll allerdings noch einmal schrumpfen. Die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) stufte die Titel unter Verweis auf den für sie überraschend pessimistischen Ausblick ab und spricht nun eine Verkaufsempfehlung aus. Dagegen stiegen Anteilsscheine von Heidelberger Druck um 1,73 Prozent auf 5,405 Euro. Händler verwiesen auf einen Bericht des Anlegermagazins "Platow-Brief", wonach ein nicht genannter Investor Interesse daran hat, den Druckmaschinenhersteller komplett zu übernehmen.
Aus dem Solarsektor legten Roth & Rau sowie SMA Solar endgültige Zahlen vor. Nach einem Gewinneinbruch im vergangenen Jahr will der Solarzulieferer Roth & Rau 2010 wieder deutlich wachsen, was die Aktien um 0,55 Prozent auf 25,500 Euro steigen liess. Der Solartechnikhersteller SMA Solar will seinen Aktionären eine höhere Dividende als im Vorjahr zahlen und bestätigte die Umsatzprognose für 2010. "Die Zahlen stimmen mit den bereits bekannten vorläufigen Eckdaten überein und liegen zudem im Rahmen der Erwartungen", kommentierte ein Börsianer. Die Titel konnten um 0,96 Prozent auf 94,40 Euro zulegen./gl/ag

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