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FRANKFURT (awp international) - Mangels kursrelevanter Kurstreiber hat der deutsche Aktienmarkt zum Handelsauftakt am Montag keine klare Richtung gefunden. Der deutsche Leitindex Dax gab am Ende der ersten Handelsstunde um 0,22 Prozent auf 7.093,12 Punkte nach. Der MDax der mittelgrossen Werte lag derweil knapp mit 0,02 Prozent im Plus bei 10.684,70 Punkten. Der TecDax stand 0,05 Prozent höher bei 902,07 Punkten.
Einmal mehr stand zu Wochenbeginn die Zukunft der griechischen Staatsschulden im Blickfeld. Etwas negativ stimme laut Händlern der am Markt diskutierte Beitrag privater Gläubiger zur Rettung Griechenlands. Dem Börsianer zufolge sorge dies für Unsicherheit, dass Ratingagenturen die Anleihen deshalb auf Nicht-Bedienung ("Default") abstufen könnten. Analyst Daniele Antonucci von Morgan Stanley sah die private Beteiligung jedoch als wichtige Voraussetzung an, um die die parlamentarische Verabschiedung der neuen Kredite in einigen EU-Ländern zu gewährleisten. Leicht negativ waren auch die Vorgaben aus Übersee.
BAYER MACHT FORSCHRITTE BEI KREBSMITTEL
An der Dax-Spitze kletterten die Aktien von Bayer um 2,13 Prozent auf 56,61 Euro in die Höhe. Der Pharma- und Chemiekonzern hatte mitgeteilt, dass das Medikament Alpharadin die Gesamt-Überlebenszeit bei hormon-refraktärem Prostatakrebs mit Knochenmetastasen signifikant verlängert und erklärte die abschliessende klinische Studie (Phase III) vorzeitig für beendet. Ein Händler betonte, dass einige Analysten dem Mittel bei bestimmten Indikationen bereits ein Spitzenumsatzpotenzial von mehr als einer Milliarde Euro zutrauten.
Lufthansa-Titel bildeten mit minus 1,12 Prozent auf 14,515 Euro das Gegenstück dazu. Der Weltluftfahrtverband IATA hat seine Gewinnprognosen in dem Sektor laut Händlern deutlich zusammengestrichen. Im Gegensatz dazu gehörten Air Berlin mit einem Plus von 1,53 Prozent im SDax zu den Favoriten. Der Billigflieger hat im Mai 2011 gegenüber dem Vorjahresmonat 3,9 Prozent mehr Passagiere befördert und die Auslastung der Flotte um 2,1 Prozentpunkte gesteigert. Ferner hatte Firmenchef Joachim Hunold am Wochenende in einem Interview mit der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" die Gewinnziele bestätigt.
DAIMLER BEI TOGNUM AM ZIEL - FINANZINVESTOR PERMIRA BEKENNT SICH ZU PROSIEBEN
Am Ziel angekommen sind derweil Daimler und Rolls-Royce bei der geplanten Übernahme von Tognum . Die beiden Bieter halten knapp 60 Prozent der Aktien des Grossdieselmotorenherstellers und damit die anvisierte Mehrheit. Grössere Auswirkungen auf die Kurse hatte die Nachricht nicht: Tognum-Titel lagen knapp mit 0,12 Prozent im Plus bei 25,83 Euro und Daimler gaben im Dax um 0,43 Prozent auf 47,365 Euro nach.
Die Spitze im MDax nahmen die Aktien von ProSiebenSat.1 ein. Sie stiegen um 1,33 Prozent auf 17,565 Euro. Der Finanzinvestor Permira hat Spekulationen über einen möglichen Verkauf des Medienkonzerns zurückgewiesen. Ziel sei, weiteres Wachstum zu schaffen, um den Kurs nach oben zu treiben, sagte Permiras Deutschlandchef Jörg Rockenhäuser der "Süddeutschen Zeitung". Zudem gab es eine positive Analystenstimme. Die Experten der Royal Bank of Scotland (RBS) starteten das Papier mit einer Kaufempfehlung.
NORDEX MIT FÖRDERUNGSPLÄNEN IM BLICK - SINGULUS EX BEZUGSRECHT
Aktien von Nordex profitierten im TecDax davon, dass die Bundesregierung in der Diskussion um die Subventionen von Windrädern an Land auf Bedenken der Länder und der Opposition eingehen will. Sie schnellten an Index-Spitze um 4,76 Prozent auf 6,950 Euro in die Höhe. Die Vergütung soll nur um 1,5 statt um 2,0 Prozent jährlich gekürzt werden, wie die Deutsche Presse-Agentur am Sonntag aus Regierungskreisen erfuhr.
Singulus-Papiere standen zuletzt bei 4,261 Euro. Sie wurden ex Bezugsrecht für die beschlossene Kapitalerhöhung gehandelt. Auf Basis des Schlusskurses bei 4,458 Euro ergibt sich ein rechnerischer Wert des Bezugsrechts von 0,183 Euro./tih/rum

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