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FRANKFURT (awp international) - Der Dax hat am Freitag in der ersten Handelsstunde leichte Verluste hinnehmen müssen. Der deutsche Leitindex verlor 0,08 Prozent auf 7.150,14 Punkte, nachdem er am Donnerstag noch freundlich geschlossen und bei gut 7.180 Zählern den höchsten Stand seit Mai 2008 markiert hatte. Für den MDax ging es am Morgen um 0,04 Prozent auf 10.269,44 Punkte nach unten, der TecDax büsste 0,62 Prozent auf 873,76 Punkte ein.
Börsianer sagten, vor der Bekanntgabe des Wirtschaftswachstums der USA im vierten Quartal am Nachmittag herrsche Vorsicht am Markt. Marktanalyst Andre Sänger von IG Markets betonte indes, dass der US-Leitindex Dow Jones am Vortag trotz seines leichten Plus wieder nicht über dem Widerstand bei 12.000 Punkten geschlossen habe. Aus technischer Perspektive drohe insofern ein leichter Rückgang des Dow. Auf die Stimmung drückte Marktteilnehmern zufolge auch die Schwäche der Börsen in Japan, nachdem die Ratingagentur Standard & Poor's S&P tags zuvor die Kreditwürdigkeit des Landes abgestuft hatte. Die europäischen und amerikanischen Märkte hätten dies aber schon am Vortag teilweise in die Kurse eingearbeitet.
AUTOWERTE LEGEN ZU - FRESENIUS AN DAX-SPITZE
ZU den Gewinnern im Dax zählten wie schon am Vortag die Autowerte, die Händlern zufolge nach der Korrektur des vergangenen Monats offenbar wieder zu den Favoriten aufsteigen. Die Branche profitierte auch von sehr optimistischen Analystenkommentaren. BMW-Aktien stiegen um 0,92 Prozent auf 57,840 Euro. Goldman hatte das Kursziel für die Aktien des Münchener Autobauers von 80 auf 109 Euro nach oben geschraubt und die Empfehlung auf "Conviction Buy" angehoben. HSBC hatte das BMW-Ziel von 54 auf 60 Euro erhöht.
Fresenius lagen vor dem Rechtsformwechsel mit plus 1,90 Prozent auf 63,840 Euro an der Dax-Spitze. Am Freitag soll der Wechsel der Fresenius SE in eine KGaA in Verbindung mit der Umwandlung der Vorzugsaktien in Stammaktien nach Angaben des Unternehmens in das Handelsregister eingetragen werden. Damit werden alle Stammaktien der Fresenius SE zu stimmberechtigten Stammaktien der Fresenius SE & Co. KGaA. Zugleich werden sämtliche stimmrechtslosen Vorzugsaktien der Fresenius SE obligatorisch in stimmberechtigte Stammaktien der Fresenius SE & Co. KGaA umgewandelt. Der erste Handelstag nach dem Rechtsformwechsel ist der kommende Montag.
STAHLTITEL UNTER DRUCK - NIPPON STEEL SENKT AUSBLICK
Stahltitel gerieten nach einer schwachen Vorgabe von Nippon Steel unter Druck. Der japanische Konkurrent war zwar in den ersten neun Monaten seines Geschäftsjahres in die Gewinnzone zurückgekehrt, hatte jedoch den Ausblick für das Gesamtjahr gesenkt. ThyssenKrupp-Papieren brachte das ein Minus von 0,40 Prozent auf 29,630 Euro, Salzgitter verloren im Index mittelgrosser Werte 1,06 Prozent auf 59,74 Euro.
Continental führt indes einem Medienbericht zufolge Gespräche mit Banken über die Refinanzierung von Darlehen im Volumen von 5,3 Milliarden Euro, die im kommenden Jahr fällig werden. Für die Aktien des Autozulieferers ging es in Folge dessen um 2,08 Prozent auf 58,490 Euro nach unten.
WIRECARD IM PLUS - MICROSOFT- UND AMAZON-ZAHLEN
Technologie- und Internettitel von SAP bis Wirecard standen nach Zahlen von Microsoft und Amazon im Fokus. Sowohl der US-Softwarekonzern als auch der amerikanische Internethändler hatten die Gewinnerwartungen Markteilnehmern zufolge übertroffen. Für SAP-Titel ging es dennoch um 0,07 Prozent auf 41,735 Euro nach oben, Wirecard-Papiere lagen im TecDax prozentual unverändert bei 11,555 Euro.
Im SDax stachen die Aktien von Highlight Communications mit einem Aufschlag von 5,88 Prozent auf 4,500 Euro hervor. Das Medienunternehmen kündigte über eine Mitteilung in der "Börsen-Zeitung" den Rückkauf von bis zu 1,8 Millionen eigenen Aktien an. Händlern zufolge positionieren sich einige Anleger nun mit Blick auf den erwarteten Nachfrageanstieg./chs/fa

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