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FRANKFURT (awp international) - Belastet von erneut schwachen Vorgaben der Wall Street und Aussagen der Ratingagentur Moody's hat der deutsche Aktienmarkt am Mittwoch Verluste verbucht. Der Dax fiel am Ende der ersten Handelsstunde um 0,82 Prozent auf 7.044,82 Punkte. Der MDax gab um 0,74 Prozent auf 10.576,70 Punkte nach. Der TecDax verlor 0,55 Prozent auf 889,28 Punkte.
Die Aussagen des US-Notenbankchefs Ben Bernanke vom Vorabend über einen nur schlaffen Aufschwung seien ein negativer Kurstreiber, hiess es im Morgenkommentar von Close Brothers Seydler Research. Dies habe die Wall Street im späten Handel belastet und sorge so auch in Deutschland noch für Nachwehen. "Als Anleger macht es Sinn, etwas zurückhaltend zu agieren", so die Experten weiter. Zusätzlich trübte am Morgen ein Kommentar der Ratingagentur Moody's zu Grossbritannien die Stimmung. Vor dem Hintergrund der Bernanke-Aussagen dürfte am Abend der Konjunkturbericht Beige Book der US-Notenbank Fed die Aufmerksamkeit auf sich ziehen.
VERSORGERAKTIEN EINZIGE DAX-GEWINNER
Die einzigen Gewinner im Dax waren am Mittwoch die Versorgeraktien. Ausgelöst von einer optimistischen Studie von Morgan Stanley knüpften sie mit weiteren Gewinnen an ihre am Vortag begonnene Erholungsbewegung an. Die Experten hoben das Votum für Eon um zwei Stufen an, was den Papieren mit einem Plus von 1,45 Prozent auf 19,275 Euro an die Dax-Spitze verhalf. Der Wert der Kraftwerke in Frankreich, Deutschland und den Beneluxstaaten ist laut Analyst Bobby Chada nach den jüngsten Kursverlusten nicht mehr eingepreist. Auch RWE wurde hochgestuft, worauf die Papiere 0,49 Prozent auf 38,89 Euro zulegten.
Aktien der Deutschen Börse lagen zwar knapp mit 0,07 Prozent im Minus bei 53,46 Euro, hielten sich damit aber unter den besten Werten im Dax. Sie standen mit einer am Vorabend angekündigten Sonderdividende im Fokus. Der Frankfurter Börsenbetreiber und der New Yorker Handelsplatz NYSE Euronext wollen ihren Aktionären den geplanten Zusammenschluss mit einer Sonderdividende von zwei Euro je Aktie versüssen. Einem Börsianer zufolge haben Analysten allerdings bereits mit einem solchen Überzeugungsargument gerechnet. Dennoch sei dies positiv für den Aktienkurs, so der Händler.
NUR NOCH TRITON FÜR K+S-SPARTE COMPO IM RENNEN
Papiere des Düngemittelspezialisten K+S büssten im hinteren Indexdrittel 1,32 Prozent auf 53,75 Euro ein. Bei dem geplanten Verkauf der Hausdüngersparte Compo ist Kreisen zufolge nur noch der Finanzinvestor Triton im Rennen. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Bloomberg soll sich der Kaufpreis auf rund 200 Millionen Euro belaufen. Damit läge der Preis am unteren Ende der Erwartungen, kommentierte ein Händler. Er verwies dabei auf eine Cheuvreux-Studie, in der es vor einigen Tagen geheissen hatte, dass K+S bis zu 350 Millionen Euro bei dem Verkauf erzielen könnte.
Am MDax-Ende ging es für die Titel von Kabel Deutschland kräftig um 3,80 Prozent auf 42,76 Euro abwärts. Vorgelegte Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr und der Ausblick waren laut Händlern keine Überraschung. Als belastend wurde aber der zuvor angekündigte Abschied des Finanzchefs Paul Thomason angesehen. "Das wird eine gewisse Unsicherheit mit sich bringen und könnte so kurzfristig den Kurs belasten", so ein Börsianer./tih/rum

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