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FRANKFURT (awp international) - Der deutsche Aktienmarkt ist am Mittwoch etwas leichter in den Handel gestartet. Im frühen Handel büsste der Dax 0,65 Prozent auf 6.166,14 Punkte ein und gab damit Teile seiner vortags erzielten Gewinne wieder ab. Für den MDax ging es um 0,53 Prozent auf 8.393,84 Punkte nach unten. Auch der TecDax fiel um 0,46 Prozent auf 757,27 Punkte.
Die anderen Märkte hätten nicht mit den Kursgewinnen in Europa mithalten können, sagte Marktanalyst Ben Potter von IG Markets und hatte daher mit einem Rückschlag gerechnet. Wie der Future auf den Dow Jones Industrial andeutete, waren die Vorgaben negativ. Der Terminkontrakt auf den US-Leitindex fiel seit dem Xetra-Schluss vom Dienstag um 0,50 Prozent. Die Nachrichtenlage blieb nach dem Ende der Berichtssaison dünn. Einzig kleinere Unternehmen zogen noch mit Quartalszahlen nach. Konjunkturdaten von grösserer Relevanz stehen im Tagesverlauf nicht auf der Agenda.
MUNICH-RE-CHEF ZWEIFELT AN LEBENSVERSICHERUNGEN
Aktien der Versicherer Munich Re und Allianz waren im Dax nach Aussagen von Munich-Re-Chef Nikolaus von Bomhard unter den schwächeren Werten zu finden. Allianz verloren 0,78 Prozent auf 86,14 Euro, die Aktien des Münchner Rückversicherers gaben um 0,80 Prozent auf 105,25 Euro nach. In einem Interview mit der "Financial Times Deutschland" äusserte von Bomhard grundsätzliche Zweifel am Gewinnpotenzial von Lebensversicherungen. Ökonomisch betrachtet sei dieses Segment nicht sehr ertragreich. Munich Re selbst ist fast vollständig im Besitz des grössten deutschen Lebensversicherers Ergo. Zudem hatten die Analysten von JPMorgan die Einstufung der Allianz von "Overweight" auf "Neutral" gesenkt.
Bayer hielten sich nach einem Bericht der Nachrichtenagentur "Bloomberg" etwas besser als der Gesamtmarkt. Die Papiere gaben um 0,37 Prozent auf 47,93 Euro nach. Dem Bericht zufolge hat der Chemie- und Pharmakonzern einem Vergleich zugestimmt und zahlt in den USA mindestens 60 Millionen US-Dollar an 150 Kläger. Dabei geht es um das 2007 vom Markt genommene Medikament Trasylol, das zur Blutstillung bei Herzoperationen eingesetzt wurde. Händler bezeichneten dies allerdings als "alten Hut" und rechneten daher nicht mit einer grösseren Kursreaktion.
K+S BLEIBT MIT ÜBERNAHMEFANTASIE IM FOKUS
K+S standen weiterhin mit der Übernahmefantasie im Sektor im Blickfeld, die BHP Billiton am Dienstag mit einem Gebot für den US-Konkurrenten Potash ausgelöst hatte. Der Bergbaukonzern strebt nun eine feindliche Übernahme des weltgrössten Kali-Produzenten an. Wie Medien unter Berufung auf Unternehmenskreise berichten, sieht der Kasseler Salz- und Düngemittelkonzern aktuell keine Anzeichen dafür, dass ein möglicher Bieter auf der Matte stehen könnte. Ein Händler verwies im Zuge dessen darauf, dass die Deutsche Bank schon am Vortag gesagt habe, dass K+S kein attraktiver Übernahmekandidat sei. K+S-Aktien arbeiteten sich nach anfänglichen Verlusten dennoch mit 0,44 Prozent ins Plus vor.
Nach guten Zahlen der dänischen Reederei Moeller-Maersk konnten sich die Aktien von HHLA im MDax gegen den schwachen Markttrend stemmen. Titel des Hamburger Hafenbetreibers stiegen um 0,07 Prozent auf 28,16 Euro. Händler bezeichneten die Zahlen von Moeller-Maersk als besser als erwartet und verwiesen auf einen erhöhten Ausblick. Der ebenfalls in der Schiffahrt tätige Reisekonzern Tui konnte jedoch nur kurz davon profitieren. Die Aktien rutschten zuletzt mit 0,65 Prozent ins Minus.
STADA UND NORDEX BEWEGT
Bei Stada machte sich ein Analystenkommentar positiv bemerkbar. Morgan Stanley hatte den Generikahersteller von "Underweight" auf "Equal-weight" hochgestuft und ein Ziel von 26 Euro genannt. Die Aktien waren mit plus 1,70 Prozent auf 23,935 Euro führend im MDax mittelgrosser Werte.
Nordex fielen am TecDax-Ende um 2,60 Prozent auf 7,28 Euro. Händler machten schlechte Zahlen des Konkurrenten Vestas Wind Systems als Belastungsfaktor aus./tih/gl

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