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FRANKFURT (awp international) - Der deutsche Aktienmarkt hat am Mittwoch an die Schwäche der vergangenen Tage angeknüpft. Erneut enttäuschende Konjunkturdaten aus den USA hielten laut Händlern die Verunsicherung der Anleger aufrecht. Der Dax ging 0,61 Prozent tiefer bei 5899,50 Punkten aus dem Handel und hat damit an neun seiner vergangenen zwölf Handelstage mit Verlusten geschlossen. Seit dem jüngst erreichten Jahreshoch bei 6386 Punkten büsste der deutsche Leitindex damit schon mehr als 7,5 Prozent ein. Für den MDax ging es am Mittwoch um 1,19 Prozent nach unten auf 8006,42 Punkte und der TecDax verlor 0,99 Prozent auf 718,04 Punkte.
Der Markt habe sich am Morgen zwar kurzzeitig von einem guten ifo- Index zu einem Sprung ins Plus inspirieren lassen, dann hätten sich die Anleger aber umgehend wieder zurückgezogen, sagte Analyst Frank Schneider von Alpha Wertpapierhandel. Das Thema USA überlagere derzeit alle anderen Faktoren, und so hätten dann schwache Daten vom Immobilienmarkt am Nachmittag nochmals für Verstimmung gesorgt. Anleger seien derzeit kaum bereit, Risiken am Aktienmarkt einzugehen, sagte ein Händler.
Bayer-Aktien standen mit plus 1,61 Prozent auf 47,075 Euro gegen den Trend an der Dax-Spitze. Händler verwiesen auf einen Vorbericht des TV-Senders CNBC zu einem kommende Woche anstehenden Kongress der europäischen Fachgesellschaft der Kardiologen. Darin seien positive Erwartungen zu den Herzmedikamenten von Bayer geschürt worden.
Anteile der Deutschen Post legten nach einem Medienbericht über eine mögliche Auslagerung der Paketzustellung 0,08 Prozent auf 12,805 Euro zu. Unter den Gewinnern waren auch defensive Werte wie Fresenius , die Deutsche Telekom oder Henkel , die laut Händlern in Zeiten wachsender Konjunktursorgen gefragt seien. Nach einer Analystenstudie setzten die Aktien von HeidelbergCement ihre Talfahrt vom Vortag dagegen fort und gaben um 1,86 Prozent auf 31,40 Euro nach. Merrill Lynch gab seine Kaufempfehlung auf und bewertet die Papiere künftig mit "Neutral". Bankenwerte waren ebenfalls schwach. Papiere der Deutschen Bank gaben um 1,34 Prozent nach, Titel der Commerzbank fielen am Indexende um 2,32 Prozent.
Analysten sorgten auch im MDax für Bewegung. Tognum waren mit plus 2,35 Prozent auf 14,39 Euro der Spitzenwert, nachdem Berenberg die Titel künftig zum Kauf empfiehlt. Zahlen gab es indes bei kleineren SDax-Werten. Die am Vorabend vorgelegte Bilanz der zweitgrössten deutschen Fluggesellschaft Air Berlin wurde am Markt gemischt aufgenommen. Die Aktien schlossen dennoch 0,57 Prozent höher bei 3,35 Euro. VTG legten nach positiv ausgelegten Ergebnissen und einer Prognoseerhöhung ebenfalls um 0,25 Prozent zu.
Der EuroStoxx 50 sank um 1,04 Prozent auf 2587,40 Punkte. In Paris und London gaben die nationalen Indizes ebenfalls deutlich nach. An der Wall Street fiel der Dow Jones Industrial zum Auftakt unter die vielbeachtete Marke von 10 000 Punkten, konnte diese allerdings bis zuletzt wieder zurückerobern. Zum europäischen Handelsschluss verlor der US-Leitindex 0,21 Prozent.
Am Rentenmarkt sank die durchschnittliche Rendite börsennotierter Bundeswertpapiere auf das Rekordtief von 1,87 (Vortag: 1,92) Prozent. Der Rentenindex Rex gewann 0,15 Prozent auf 128,62 Punkte. Der Bund Future legte 0,21 Prozent auf 134,18 Punkte zu. Der Referenzkurs des Euro stieg. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte ihn auf 1,2613 (1,2611) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7928 (0,7930) Euro./tih/wiz

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