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FRANKFURT (awp international) - Schwache Daten vom US-Immobilienmarkt haben dem deutschen Aktienmark am Montag die Gewinne gekostet. Der Dax drehte am Nachmittag ins Minus und schloss 0,52 Prozent schwächer bei 6.009,11 Punkten. Für den MDax ging es um 0,35 Prozent auf 8.108,61 Punkte nach unten und der TecDax fiel um 0,51 Prozent auf 771,08 Punkte zurück.
"Die freundliche Tendenz am Vormittag war lediglich eine technische Reaktion auf die starken Verkäufe am Freitag", sagte Analyst Patrick Pflüger von IG Markets. "Die enttäuschenden US- Konjunkturdaten sind bei weitem nicht verdaut." Der Aktienmarkt sei angeschlagen, da die Angst vor einem Rückfall in die Rezession in der Luft liege. Der am Nachmittag veröffentlichte NAHB-Hausmarktindex zeigte, dass sich die Stimmung unter US-Häuserbauern im Juli weiter eingetrübt hat.
Eine Hochstufung durch Cheuvreux liess die Aktien von ThyssenKrupp um 0,74 Prozent auf 21,68 Euro steigen. Nach einem Zeitungsbericht, dem zufolge die Deutsche Börse sich neuen Kundengruppen öffnen und den Banken Konkurrenz machen will, notierten deren Titel zum Schluss um minimale 0,02 Prozent tiefer bei 50,34 Euro, womit sie immer noch zu den stärkeren Werte zählten.
Siemens-Aktien verloren hingegen nach Zahlen des Konkurrenten Philips deutliche 1,35 Prozent auf 73,23 Euro. Der niederländische Elektronikkonzern hatte zwar im zweiten Quartal von der Belebung der weltweiten Wirtschaft profitiert, rechnet allerdings im zweiten Halbjahr mit einem sich abschwächenden Wachstum. Die Vorzugsaktien von Volkswagen (VW) büssten 1,80 Prozent auf 74,63 Euro ein. Dem Autobauer droht laut "Spiegel" im Zusammenhang mit der gescheiterten Übernahme durch Porsche eine Schadenersatzforderung in Milliardenhöhe. Die Titel der Porsche Holding sanken um 1,80 Prozent auf 36,075 Euro.
Den ersten Platz im MDax besetzten die Anteilsscheine von Heidelberger Druckmaschinen mit einem Plus von 5,96 Prozent auf 7,73 Euro. Am Freitagabend hatte der Druckmaschinen-Hersteller überraschend Quartalszahlen vorgelegt und mit seinem Umsatz positiv überrascht. Aktien des Schmierstoffherstellers Fuchs Petrolub verteuerten sich um 2,82 Prozent auf 71,00 Euro. Vorstandschef Stefan Fuchs hatte sich in der Presse optimistisch gezeigt, in diesem Jahr ein Rekordergebnis einzufahren. Zudem sei man weiter bestrebt, die Dividende zu steigern. Im TecDax gewannen Manz Automation dank eines Kooperationsvertrags mit Würth Solar 4,73 Prozent auf 50,90 Euro.
Der EuroStoxx 50 schloss 0,42 Prozent schwächer bei 2634,60 Punkten. In Paris und London gaben die nationalen Indizes ebenfalls nach. Der New Yorker Dow Jones präsentierte sich zum europäischen Handelsschluss geringfügig im Plus.
Am Rentenmarkt sank die durchschnittliche Rendite börsennotierter Bundeswertpapiere auf 2,29 (Freitag: 2,30) Prozent. Der Rentenindex Rex sank um 0,07 Prozent auf 126,58 Punkte. Der Bund Future verlor 0,38 Prozent auf 128,67 Punkte. Der Referenzkurs des Euro fiel. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte ihn auf 1,2957 (1,300) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7718 (0,7692) Euro./gl/he

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