Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

FRANKFURT (awp international) - Dank des Waffenstillstands in Libyen nach dem von den Vereinten Nationen verhängten Flugverbot hat der Dax am Freitag im Plus geschlossen. Auch die leichte Entspannung der Lage in Japan habe geholfen, hiess es auf dem Parkett. In der Spitze war der Leitindex noch über 6.760 Punkte geklettert. Zum Handelsschluss verzeichnete er dann einen Aufschlag von 0,11 Prozent auf 6.664,40 Punkte. Auf Wochensicht steht allerdings ein kräftiges Minus von 4,54 Prozent zu Buche. Der MDax der mittelgrossen Werte stieg am Freitag um 1,16 Prozent auf 9.854,02 Punkte. Der TecDax büsste dagegen 0,52 Prozent auf 868,65 Punkte ein.
"Der Dax wird derzeit bestimmt von den Themen rund um Japan und Nordafrika", sagte Händler Andreas Lipkow von der MWB Fairtrade. "Je nach Nachrichtenlage schlägt er wie ein Seismograph in die eine oder andere Richtung aus. Derzeit steht eher Libyen im Vordergrund." Ein anderer Händler sagte, es sei bemerkenswert, dass Investoren angesichts der nur schwer vorhersagbaren Entwicklung in Japan vor diesem Wochenende überhaupt noch in den Markt eingestiegen seien.
AUTO-TITEL GEFRAGT
Daimler-Papiere gewannen an der Dax-Spitze 2,28 Prozent auf 45,90 Euro. Börsianer verwiesen auf Aussagen von Spartenchef Andreas Renschler, wonach im Lkw-Markt mit signifikantem Wachstum zu rechnen ist, insbesondere für mittlere und schwere Lastwagen. Aktien von BMW gewannen 2,16 Prozent auf 55,30 Euro.
Darüber hinaus bewegten Analystenkommentare zahlreiche Papiere. Siemens bauten mit plus 0,21 Prozent auf 90,40 Euro ihre Vortagesgewinne noch etwas aus und profitierten von einer Hochstufung von "Hold" auf "Buy" durch die Deutsche Bank. Ein Börsianer verwies zudem auf die gute Positionierung des Konzerns im Geschäft mit Alternativen Energien. Siemens sei aber nicht nur im Bereich Windenergie, sondern auch bei klassischen Öl- und Gaskraftwerken stark vertreten. Für BASF ging es nach positiven Studien um 1,70 Prozent aufwärts. Bei K+S stützte eine Hochstufung der Commerzbank.
Adidas-Titel gaben nach Zahlen des Rivalen Nike 1,41 Prozent auf 43,215 Euro ab. Der US-Sportartikelkonzern leidet unter gestiegenen Kosten und konnte die Analystenerwartungen in seinem dritten Geschäftsquartal nicht erfüllen. Ein Börsianer sagte: "Der Nike- Bericht bringt etwas Unsicherheit. Das belastet die Adidas-Aktien."
GAGFAH AM MDAX-ENDE
Im MDax sprangen die Titel des Fernsehsenders Sky Deutschland mit einem Plus von knapp 8 Prozent an die oberste Stelle. Laut Händlern geht dies auf charttechnische Ursachen zurück. Die Papiere von Gagfah rutschten dagegen ans MDax-Ende. Laut einem Zeitungsbericht droht dem Immobilienkonzern eine mögliche Klage der Deutschen Rentenversicherung.
Der EuroStoxx 50 beendete den Handel mit plus 0,23 Prozent auf 2792,61 Punkte. Gewinne verbuchten auch die Börsen in Paris und London. Der Dow-Jones-Index in New York legte zum europäischen Handelsschluss ebenfalls zu. Am Rentenmarkt stieg die durchschnittliche Rendite der börsennotierten Bundeswertpapiere um 2,86 (Vortag: 2,82) Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,09 Prozent auf 122,94 Punkte. Der Bund Future verlor 0,16 Prozent auf 122,63 Punkte. Für den Euro ging es weiter aufwärts. Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,4130 (Donnerstag: 1,4004) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7077 (0,7141) Euro./ajx/she

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

???source_awp???