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FRANKFURT (awp international) ­ Die wichtigsten deutschen Aktienindizes sind am Montag mit Gewinnen in die neue Woche gestartet. Der Dax knüpfte an seine starke Vorwoche an und schloss 0,34 höher bei 7.396,63 Punkten. Damit ging der deutsche Leitindex auf einen Dreijahreshoch aus dem Handel, entfernte sich dabei aber etwas von seinem früh erreichten Tageshoch bei 7.424 Punkten. Der Index mittelgrosser Werte MDax legte zum Schluss um 0,56 Prozent auf 10.610,74 Punkte zu und erreichte gar den höchsten Schlussstand seit Oktober 2007. Die grössten Gewinne verbuchte indes der TecDax , der erstmals seit Januar 2008 wieder über der Marke von 900 Punkten schloss. Der Technologiewerteindex stieg um 1,35 Prozent auf 908,99 Punkte.
"Der Markt läuft wie ein gut geschmierter Motor", sagte Chefhändler Oliver Roth von Close Brothers Seydler angesichts der frühen Kursgewinne. Solange es keine Störfeuer von konjunktureller Seite gebe, dürfte es wegen der hohen Liquidität auch so weitergehen. "Es ist eine Liquiditäts-Hausse flankiert von einer gut laufenden Konjunktur." Andere Börsianer hatten zuvor bereits auf ermutigende Konjunkturdaten aus China als Kurstreiber verwiesen.
BAUKONZERNE IM MDAX IM FOKUS
Aktien von Bilfinger Berger rutschten nach Jahreszahlen und anfänglichen Gewinnen noch ins Minus ab und verloren im MDax 1,20 Prozent auf 63,30 Euro. Dabei hatte der Bau- und Dienstleistungskonzern im vergangenen Jahr seine selbst gesteckten Ziele klar übertroffen und blickt optimistisch auf 2011. Händler sprachen von Gewinnmitnahmen.
Mit einem Plus von 3,13 Prozent auf 68,43 Euro schlugen sich im MDax die Aktien des Konkurrenten Hochtief klar besser, nachdem dieser seinen Ausblick für das abgelaufene Gesamtjahr 2010 erhöht hatte. Unter den Favoriten waren indes auch die Papiere von Lanxess , die um 2,71 Prozent auf 58,33 Euro stiegen. Am Markt kursierten erneut Gerüchte, wonach der Mischkonzern Evonik an dem Spezialchemiekonzern interessiert sein könnte.
DEUTSCHE BÖRSE MIT FUSIONSVERHANDLUNGEN IM BLICK
Im Dax standen die Titel der Deutschen Börse wegen der laufenden Fusionsverhandlungen mit der US-Börse NYSE Euronext im Fokus, schlossen allerdings mit 0,47 Prozent im Minus bei 61,33 Euro. Aus Kreisen hiess es, dass die Kontrollgremien den Zusammenschluss zum weltweit grössten Börsenbetreiber schon am Dienstag absegnen könnten.
Aktien der Lufthansa büssten angesichts negativer Analystenkommentare 0,32 Prozent auf 15,58 Euro ein. Sowohl die UBS als auch Barclays hatten ihre Kursziele für die Aktien der grössten deutschen Fluggesellschaft wegen erwarteter Belastungen durch den hohen Ölpreis gesenkt.
QSC PROFITIEREN VON POSITIVER ANALYSTENSTIMME
Für die Vorzugsaktien von Volkswagen ging es um 1,21 Prozent auf 126,65 Euro nach unten. Händler führten dies auf Gewinnmitnahmen zurück, nachdem die Titel im Februar bislang gut gelaufen seien.
Die deutlichsten Kursbewegungen gab es im TecDax, wo QSC um 9,88 Prozent auf 3,248 Euro hochschnellten und so die Indexspitze eroberten. Die Deutsche Bank hatte die Titel des Telekomanbieters hochgestuft und das Kursziel deutlich angehoben.
LEICHTE VERLUSTE AUF EUROPÄISCHER BÜHNE
Roth & Rau gewannen nach einer positiven Goldman-Studie 7,09 Prozent und Pfeiffer Vacuum kletterten um 6,31 Prozent. Händler führten dies auf die Erwartung guter vorläufiger Zahlen am Mittwoch und eine jüngste Anteilserhöhung eines Grossaktionärs zurück.
Leichte Verluste gab es indes auf europäischer Bühne. Der EuroStoxx 50 beendete den Handel um 0,20 Prozent tiefer bei 3018,38 Punkten. Auch in Paris und in London schlossen die Börsen leicht im Minus. In den USA verzeichneten die Standardwerte im Dow Jones bis zum Handelsschluss in Europa moderate Verluste, während sich die Technologiewerte an der Nasdaq leicht im Plus halten konnten.
Am Rentenmarkt verharrte die durchschnittliche Rendite der börsennotierten Bundeswertpapiere bei 2,95 Prozent. Der Rentenindex Rex legte um 0,08 Prozent auf 122,30 Punkte zu. Der Bund Future sank um 0,11 Prozent auf 122,65 Punkte. Auch der Kurs des Euro fiel: Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,3440 (Freitag: 1,3524) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7441 (0,7394) Euro./th/he

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