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FRANKFURT (awp international) - Angetrieben von starken Autowerten hat der Dax am Dienstag erstmals seit rund drei Jahren wieder die Marke von 7.300 Punkten übersprungen. Damit setzte der deutsche Leitindex seinen Höhenflug der vergangenen Wochen fort, wenn auch in gebremstem Tempo. Der Dax ging mit plus 0,54 Prozent bei 7.323,24 Punkten aus dem Handel. Dass es nicht noch höher hinausging, führten Börsianer auf die zweite Leitzinserhöhung der chinesischen Notenbank innerhalb eines guten Monats zurück. Der MDax stieg um 0,86 Prozent auf 10.533,81 Punkte, der TecDaxx dagegen büsste 0,35 Prozent auf 902,85 Punkte ein.
"Die Autobauer kommen beim Abarbeiten ihrer Aufträge kaum hinterher", sagte Marktstratege Frank Geilfuss vom Berliner Bankhaus Löbbecke. Auch in den kommenden Monaten erwarten die drei deutschen Hersteller BMW, Audi und Daimler kräftige Zuwächse und dürften damit nahtlos an die Erfolge des vergangenen Jahres anknüpfen. Analyst Andre Saenger von IG Markets betonte, dass selbst "schlechte Wirtschaftsdaten" die Börsianer kalt liessen. So war in Deutschland die Gesamtproduktion im Dezember deutlicher als erwartet gesunken.
AUTOWERTE DAX-FAVORITEN
Autowerte waren dementsprechend die Favoriten im Dax. BMW-Aktien verteuerten sich an der Spitze um 4,66 Prozent auf 61,590 Euro. Für Daimler-Papiere ging es um 3,10 Prozent auf 55,280 Euro nach oben, die Vorzüge von Volkswagen stiegen um 3,28 Prozent auf 122,90 Euro. BMW hatte zum Jahresauftakt ein kräftiges Verkaufsplus verbucht, die VW-Tochter Audi hatte einen Rekordabsatz gemeldet. Stützend auf VW- Titel wirkte zudem, dass sich der Konzern nach vergleichsweise geräuschlosen Verhandlungen mit den Tarifpartnern auf einen neuen Haustarifvertrag geeinigt hatte. Als weiteren Kurstreiber für Autoaktien nannten Börsianer eine angehobene Prognose von Toyota.
Zu den schwächsten Werten im Leitindex zählten die Aktien des Düngemittelherstellers K+S , sie verbilligten sich um 0,86 Prozent auf 57,500 Euro. Auslöser waren Börsianern zufolge gedämpfte Preiserwartungen für Indien. Am Markt kursierten Gerüchte, wonach der Konzern dort bei Verträgen möglicherweise nicht den zuvor in China vereinbarten Preis von 400 Dollar je Tonne Kali durchsetzen könnte.
DEUTSCHE WOHNEN NACH ANALYSTENÄUSSERUNG PLUS 4,5 PROZENT
Der Kranbauer Demag Cranes hatte indes einen stärker als erwartet ausgefallenen Schub bei den Aufträgen zum Beginn des Geschäftsjahres gemeldet. Die im MDax notierten Titel verteuerten sich um 1,12 Prozent auf 37,350 Euro. Noch besser schlugen sich die Aktien von Deutsche Wohnen , die um 4,51 Prozent auf 10,780 Euro zulegten. Sie profitierten von einer positiven Studie der US-Bank Morgan Stanley.
Im TecDax setzten die Aktien von Solarworld ihren Höhenflug nach den Zahlen vom Vortag fort und gewannen 2,64 Prozent auf 8,560 Euro. Die Titel von Jenoptik verloren nach vorläufigen Zahlen zum Gesamtjahr 1,61 Prozent auf 5,884 Euro, obwohl der Konzern in die schwarzen Zahlen zurückgekehrt war. Ein Händler betonte, die Resultate seien nur im Rahmen der Erwartungen ausgefallen. Zudem seien die Papiere in den vergangenen Wochen schon gut gelaufen.
MODERATE GEWINNE AUCH IN EUROPA UND USA
Der EuroStoxx 50 schloss mit einem Plus von 0,37 Prozent bei 3042,50 Punkten. Moderate Gewinne verbuchten auch die Leitindizes in Paris und London. Der Dow Jones ) in New York lag zum europäischen Handelsschluss ebenfalls in der Gewinnzone.
Am Rentenmarkt sank die durchschnittliche Rendite börsennotierter Bundeswertpapiere auf 2,91 (Vortag: 2,93) Prozent. Der Rentenindex Rex stieg um 0,13 Prozent auf 122,34 Punkte. Der Bund Future verlor 0,03 Prozent auf 122,82 Punkte. Der Referenzkurs des Euro legte zu, die Europäische Zentralbank setzte ihn auf 1,3635 (1,3553) US-Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7334 (0,7378) Euro.
chs/he

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