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FRANKFURT (awp international) - Die deutschen Standardwerte haben am Mittwoch unter Gewinnmitnahmen gelitten. Der Leitindex Dax fiel um 0,51 Prozent auf 6.939,82 Punkte und weitete damit seine Vortagesverluste aus. Positiv aufgenommene Zahlen vom US-Arbeitsmarkt aber hielten das Minus am Mittwochnachmittag noch einigermassen in Grenzen, hiess es am Markt. Für den MDax ging es um 1,21 Prozent auf 10.054,82 Punkte bergab. Der TecDax jedoch gewann 0,10 Prozent auf 863,10 Punkte.
"Die Anleger machten bei den Favoriten des alten Jahres Kasse", sagte Jörg Heineke, Händler bei der Investmentgesellschaft TAO Capital. Die Anleger hätten insbesondere Chemiewerte verkauft. Zudem belastete Börsianern zufolge einmal mehr die Sorge vor einem Anstieg der Staatsverschuldung in der Europäischen Union. So musste Portugal bei der Ausgabe von Anleihen mit einer Laufzeit von sechs Monaten deutlich höhere Zinsen zahlen als noch im September 2010.
GEWINNMITNAHMEN BEI LINDE, DAIMLER AN DER SPITZE
Beim Gasehersteller Linde sorgten neben den Gewinnmitnahmen vage Gerüchte, wonach Konkurrent Air Liquide seine Ziele nach unten revidieren könnte, für Verluste von 2,67 Prozent auf 109,50 Euro. Die Autowerte konnten grösstenteils nicht von den am Vorabend vorgelegten Absatzzahlen aus den USA profitieren. Die Daimler-Aktien aber setzten sich mit plus 3,10 Prozent auf 53,60 Euro an die Dax-Spitze. Ein Händler sprach von seit Wochenbeginn zu beobachtenden Umschichtungen in die Titel der Stuttgarter, nachdem "Auto, Motor und Sport" von guten Verkaufserfolgen berichtet hatte.
Am Dax-Ende fielen die Titel von Metro um 4,13 Prozent auf ebenfalls 53,60 Euro. Die Commerzbank rechnet bei dem Handelskonzern mit enttäuschenden Umsatzzahlen für das Schlussquartal 2010. Die Papiere von HeidelbergCement büssten dahinter 3,39 Prozent auf 45,64 Euro ein, was Händler auf einen Beschluss des US-Repräsentantenhauses zurückführten. Dieser ermöglicht einem Komitee die Beschränkung der Ausgaben für Highway-Baumassnahmen.
EUROPA IM MINUS
Die Anteilsscheine von Beiersdorf hingegen legten um 2,65 Prozent auf 42,875 Euro zu. Händler verwiesen auf Gerüchte um einen möglichen Einstieg von Procter & Gamble bei dem Kosmetikkonzern. Demnach könnte der US-Branchenkollege den Anteil der Familie Herz kaufen. Ein Sprecher der Herz-Finanzholding Maxingvest bezeichnete Beiersdorf indes auf Anfrage als "langfristiges Investment".
Der EuroStoxx 50 schloss mit einem Abschlag von 0,37 Prozent auf 2833,74 Punkte. Auch in Paris sank der CAC-40, wohingegen die Börse in London Gewinne verbuchte. In den USA verzeichnete der Dow-Jones- Index zum Handelsschluss in Europa moderate Gewinne.
EURO SINKT
Am Rentenmarkt sank die durchschnittliche Rendite börsennotierter Bundeswertpapiere auf 2,49 (Vortag: 2,54) Prozent. Der Rentenindex Rex gab um 0,07 Prozent nach auf 124,83 Punkte. Für den Bund Future ging es um 0,52 Prozent auf 125,45 Punkte nach unten. Der Kurs des Euro fiel angesichts robuster US-Konjunkturdaten und notierte zuletzt bei 1,3162 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs gegen Mittag noch auf 1,3213 (1,3421) Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,7568 (0,7451) Euro./la/stb

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