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FRANKFURT (awp international)- Angesichts einer Fülle an Spekulationen hat der Dax am Mittwoch seinen Höhenflug vorerst beendet. Der Leitindex ging mit einem minimalen Minus von 0,03 Prozent bei 7320,90 Punkten aus dem Handel, nachdem er zwischenzeitlich noch bis auf 7350 Punkte geklettert war. Das war der höchste Stand seit Januar 2008. Für den MDax ging es um 0,08 Prozent auf 10.525,29 Punkte nach unten, der TecDax verlor 0,38 Prozent auf 899,39 Punkte.
Im Tagesverlauf hatte ein Rätselraten um die berufliche Zukunft von Bundesbankpräsident Axel Weber etwas auf die Stimmung gedrückt. Nach einem Bericht der "Bild"-Zeitung will Weber sein Amt im Sommer niederlegen. Für Bewegung sorgten zudem mittlerweile bestätigte Spekulationen um Fusionsverhandlungen der Deutschen Börse mit der New Yorker Börse NYSE Euronext . "Viele fragen sich, ob es nicht noch andere Fusionen oder Übernahmen geben könnte", sagte Marktstratege Carsten Klude von der Hamburger Privatbank M.M.Warburg.
Die Aktien der Deutschen Börse wurden im späten Handel mit einem Plus von 1,69 Prozent bei 58,42 Euro vom Handel ausgesetzt. Händler hatten dieses Kursplus bereits mit Gerüchten um ein Zusammengehen mit der NYSE Euronext begründet. Nach Handelsschluss bestätigten sowohl die Deutsche Börse als auch die NYSE Euronext "fortgeschrittene Fusionsverhandlungen". Eine Übereinkunft gebe es aber noch nicht.
Die Papiere des Handelskonzerns Metro eroberten mit einem Aufschlag von 3,66 Prozent auf 54,04 Euro die Spitze des Dax. Händler verwiesen auf Gerüchte, wonach der russische Konzern X5 an Metro- Anteilen interessiert sein könnte und sich in Gesprächen mit dem deutschen Unternehmen befinde. Ein Sprecher von Metro nannte die Berichte über Gespräche mit X5 "völligen Blödsinn". Es gebe keine Verhandlungen.
Mit Zahlen standen vor allem Werte aus dem MDax im Fokus. So hatte sich das angeschlagene Unternehmen Heidelberger Druckmaschinen im dritten Geschäftsquartal unerwartet stark zurückgemeldet. Auftragseingang, Umsatz und Gewinn waren kräftiger als von Analysten erwartet gestiegen. Die Aktien kletterten als einer der besten Werte im Index mittelgrosser Werte um 3,40 Prozent auf 3,865 Euro. Die Anteilsscheine von Gildemeister stiegen nach Zahlen um 0,21 Prozent auf 16,94 Euro. Ein Analyst lobte, das Unternehmen sei auf dem Weg zu neuen Rekordmargen.
Die Aktien von Europas grösstem Reisekonzern Tui wurden von Zahlen zum ersten Geschäftsquartal angetrieben und konnten ein Plus von 0,10 Prozent auf 10,455 über die Schlussglocke retten. Douglas-Aktien sanken nach Zahlen zum ersten Geschäftsquartal derweil um 0,16 Prozent auf 39,88 Euro. Börsianer führten dies vor allem auf Abschreibungen auf das französische Parfümeriegeschäft zurück.
Der EuroStoxx 50 schloss mit einem Minus von 0,36 Prozent bei 3031,62 Punkten. Verluste verbuchten auch die Leitindizes in Paris und London. Der Dow-Jones-Index in New York lag zum europäischen Handelsschluss ebenfalls im Minus.
Am Rentenmarkt stieg die durchschnittliche Rendite der börsennotierten Bundeswertpapiere auf 2,96 (Vortag: 2,91) Prozent. Der Rentenindex Rex sank um 0,06 Prozent auf 122,27 Punkte. Der Bund Future fiel um 0,35 Prozent auf 122,39 Punkte. Der Kurs des Euro legte zu. Die EZB setzte den Referenzkurs auf 1,3647 (1,3635) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7328 (0,7334) Euro./chs/stk/stk

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