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FRANKFURT (awp international) - Sorgen um die wirtschaftlichen Aussichten in den USA haben den deutschen Aktienmarkt am Mittwoch erneut belastet. Auch die Unsicherheit um die griechische Schuldenkrise drücke nach wie vor auf die Stimmung, sagten Börsianer. Der Dax fiel um 0,61 Prozent auf 7.060,23 Punkte. Im Tagesverlauf war der Leitindex sogar erstmals seit Mitte April wieder kurz unter die Marke von 7.000 Punkten gesunken. Der MDax gab um 1,10 Prozent auf 10.538,68 Punkte nach, und der TecDax verlor 1,29 Prozent auf 882,69 Punkte.
Kapitalmarktexperte Fidel Helmer vom Bankhaus Hauck & Aufhäuser begründete das Minus am Markt mit Aussagen von Ben Bernanke vom Vorabend. Der US-Notenbankchef hält angesichts des trüben Arbeitsmarkts und eines schlaffen Aufschwungs eine lockere Geldpolitik nach wie vor für nötig. Einen Dämpfer gab es am Mittag zudem aus Deutschland: Die Industrieproduktion war im April etwas stärker als erwartet gesunken. Analysten betonten aber, man solle dies nicht überbewerten.
VERSORGER IM AUFWIND
Ausgelöst von einer optimistischen Studie von Morgan Stanley schlugen sich die Versorgeraktien erneut besser als der Gesamtmarkt. Die Experten hoben das Votum für die Papiere von Eon um zwei Stufen an, was den Papieren zu einem Plus von 1,00 Prozent auf 19,19 Euro verhalf. Auch die RWE-Titel stuften sie hoch, worauf die Papiere nur um 0,18 Prozent auf 38,63 Euro nachgaben.
Die Aktien der Deutschen Börse konnten in dem trüben Marktumfeld nicht von der am Vorabend in Aussicht gestellten Sonderdividende profitieren. Sie sanken zum Handelsschluss um 0,84 Prozent auf 53,05 Euro. Kräftiger abwärts ging es im MDax für die Titel von Kabel Deutschland, die um 4,99 Prozent auf 42,23 Euro absackten. Die vorgelegten Zahlen zum abgelaufenen Geschäftsjahr und der Ausblick waren zwar laut Händlern keine Überraschung. Als belastend wurde jedoch der zuvor angekündigte Abschied des Finanzchefs Paul Thomason angesehen.
ABWÄRTSTREND IN PARIS UND LONDON
Der EuroStoxx 50 schloss 0,83 Prozent tiefer bei 2.752,06 Punkten. In Paris und London ging es für die Leitindizes ebenfalls nach unten. An der Wall Street bewegte sich der Dow Jones Industrial zum europäischen Handelsschluss kaum von der Stelle.
Am Rentenmarkt stieg die durchschnittliche Rendite börsennotierter Bundeswertpapiere auf 2,82 Prozent (Dienstag: 2,80) Prozent. Der Rentenindex Rex sank um 0,20 Prozent auf 123,20 Punkte. Der Bund Future lag mit 0,02 Prozent minimal im Plus bei 124,89 Punkten. Der Euro fiel: Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,4608 (1,4652) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,6846 (0,6825) Euro./la/stw

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