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FRANKFURT (awp international) - Der deutsche Aktienmarkt hat am Freitag dank eines überraschend starken Ifo-Geschäftsklimaindex den dritten Tag in Folge zugelegt. Während gute Unternehmenszahlen sowohl von Adidas als auch aus den USA zusätzlich stützten, dämpfte die Anspannung der Anleger unmittelbar vor den lange erwarteten Ergebnissen des Banken-Stresstests die Kauflaune. Vage Gerüchte, denen zufolge der Test nur auf einer Prüfung der Handelsbücher der Finanzinstitute beruhen soll, versetzten dem Dax einen allerdings nur kurzzeitigen Dämpfer. Der Leitindex schloss 0,39 Prozent höher bei 6.166,34 Punkten. Auf Wochensicht konnte er damit - vor allem dank der deutlichen Gewinne vom Donnerstag - um 2,09 Prozent zulegen. Für den MDax ging es am Freitag um 1,03 Prozent auf 8.500,73 Punkte hoch und der TecDax gewann 0,33 Prozent auf 786,30 Punkte.
Der Ifo-Index war im Juli so stark gestiegen wie seit der Wiedervereinigung nicht mehr. "Die deutsche Wirtschaft ist wieder in Partylaune", kommentierte Ifo-Präsident Hans-Werner Sinn. Marktanalyst Jochen Intelmann von der Hamburger Sparkasse sagte: "Der sensationelle Ifo hat neuen Mut gegeben." Damit seien die Sorgen vor einem Rückfall in die Rezession vom Tisch. Ähnlich äusserte sich Analyst Patrick Pflüger von IG Markets, der "ein deutliches Signal für die Fortsetzung der konjunkturellen Erholung" sah. Dazu kämen die starken Zahlen von US-Unternehmen wie Ford und McDonald's .
BANKENWERTE VOR STRESSTEST-ERGEBNISSEN UNEINHEITLICH
Bankenwerte schlossen vor den Stresstest-Ergebnissen uneinheitlich. Deutsche Bank gewannen moderate 0,12 Prozent auf 49,750 Euro, wogegen Commerzbank um deutliche 1,96 Prozent auf 6,442 Euro zulegten. Im MDax büssten Postbank 0,13 Prozent auf 23,300 Euro ein.
Dank starker vorläufiger Zahlen gewannen Adidas-Aktien 2,17 Prozent auf 42,555 Euro. Dem Sportartikelhersteller war im zweiten Quartal unter anderem dank der Fussball-Weltmeisterschaft ein deutlicher Umsatz- und Gewinnsprung gelungen. Im Sog dessen ging es auch für die Titel des Konkurrenten Puma um 2,90 Prozent auf 235,65 Euro hoch. BASF-Titel erhielten Rückenwind von guten Zahlen des niederländischen Konkurrenten Akzo Nobel und gewannen 1,57 Prozent auf 46,710 Euro.
ZAHLEN TREIBEN LEONI AN
Ebenfalls nach der Bilanzvorlage rückten Papiere von Leoni um 2,43 Prozent auf 22,800 Euro vor. Der Autozulieferer hatte am Morgen seine Jahresprognose für den Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) verdoppelt und das Umsatzziel ebenfalls angehoben. Aktien des Stahlkonzerns Klöckner & Co (KlöCo) stiegen dank eines positiven Analystenkommentars um satte 4,06 Prozent auf 16,130 Euro. Die WestLB hatte auf gute Zahlen der US-Stahlkonzerne Nucor, Reliance und United Steel verwiesen.
Der EuroStoxx 50 ging 0,18 Prozent höher bei 2719,13 Punkte ins Wochenende. In Paris schloss der CAC-40-Index ebenfalls etwas im Plus, wogegen der Londoner FTSE 100 minimale Verluste verzeichnete. Der New Yorker Dow Jones stand zum europäischen Handelsschluss moderat höher.
Am Rentenmarkt stieg die durchschnittliche Rendite börsennotierter Bundeswertpapiere auf 2,33 (Vortag: 2,27) Prozent. Der Rentenindex Rex sank um 0,20 Prozent auf 126,46 Punkte. Der Bund Future verlor 0,30 Prozent auf 128,30 Punkte. Der Referenzkurs des Euro stieg: Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte ihn auf 1,2897 (1,2850) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7754 (0,7782) Euro./gl/he

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