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AKTIEN NEW YORK: Dow wieder im Minus - Bankenrettung in Spanien, Daten

Dieser Inhalt wurde am 24. Mai 2010 - 17:58 publiziert

NEW YORK (awp international) - Erneute Sorgen um das Wirtschaftswachstum in Europa haben den Dow Jones am Montag unter Druck gesetzt. Auslöser der jüngsten Befürchtungen war Händlern zufolge die Meldung, dass die spanische Sparkasse CajaSur nur mit Hilfe der Regierung vor dem Bankrott gerettet werden konnte. Erfreuliche US-Konjunkturdaten jedoch dämmten das Minus bei den Standardwerten etwas ein. In den USA waren die Verkäufe bestehender Häuser im April stärker als erwartet gestiegen.
Der Dow Jones Industrial Average (DJIA) notierte 0,23 Prozent tiefer bei 10.170,19 Punkten und gab damit einen Teil seiner am Freitag erzielten Gewinne wieder ab. Der breiter gefasste S&P-500-Index notierte zuletzt prozentual unverändert bei 1.087,71 Punkten. Technologiewerte profitierten von positiven Studien zu Apple und Google . Insofern stieg an der Nasdaq der Composite-Index um 0,59 Prozent auf 2.242,22 Punkte. Der Auswahlindex Nasdaq-100-Index rückte um 0,83 Prozent vor auf 1.837,82 Punkte.
Die schwankungsfreudigen Bankenaktien rückten auch zum Wochenauftakt wieder in den Mittelpunkt. So fielen etwa die Titel der Bank of America um 0,94 Prozent auf 15,84 US-Dollar. JPMorgan-Papiere gaben um 0,82 Prozent auf 39,72 Dollar nach.
Die Aktien der Citigroup aber stiegen gegen den Trend um 3,47 Prozent auf 3,88 Dollar. Händler verwiesen als Antrieb auf eine positive Studie von Goldman Sachs. Das Finanzhaus hatte die Citigroup-Papiere von "Neutral" auf "Buy" angehoben. Bei den Konsumentenkrediten zeichneten sich Verbesserungen ab, schrieben die Analysten in ihrer Studie. Der Rückgang der Arbeitslosenquote dürfte die Kosten für die Risikovorsorge verringern, hiess es.
Übernahmeaktivitäten sorgten für Aufsehen bei IBM . Der IT-Konzern kauft dem Telekom-Riesen AT&T für 1,4 Milliarden Dollar dessen Software-Tochter Sterling Commerce ab. Titel von IBM notierten mit einem Plus von 0,01 Prozent auf 125,43 Dollar kaum verändert, wohingegen Aktien von AT&T um 1,21 Prozent auf 24,55 Dollar sanken.
Zu den grössten Verlierern im Dow zählten indes die Papiere von Kraft Foods und General Electric (GE) , die um 1,41 und um 1,40 Prozent sanken. Die an diesem Montag bekannt gewordene Lieferung von Windturbinen für einen Offsore-Park im Lake Erie konnte den Aktien des Mischkonzerns nicht auf die Sprünge helfen.
Die Anteilsscheine von Apple hingegen legten um 3,11 Prozent auf 249,78 Dollar zu und profitierten dabei von einer Kurszielerhöhung durch Morgan Stanley. Die Analysten rechnen mit steigenden Verkäufen von Apples Flaggschiff, dem iPhone.
Aktien von Sprint Nextel schnellten gar um 8,41 Prozent auf 4,77 Dollar in die Höhe. Laut Medienberichten will der Mobilfunkkonzern in Kürze das erste Mobiltelefon für seinen neuen Breitbandstandard WiMax einführen, was demnach für steigende Umsätze sorgen könnte.
Google-Titel verteuerten sich um 2,50 Prozent auf 484,49 Dollar. Die Citigroup hatte die Aktien des Internet-Konzerns in die Liste ihrer Top-Werte aufgenommen und das Votum für die Papiere auf "Buy" belassen. Nach der jüngsten Kurskorrektur böten die Aktien nun das attraktivste Risiko-Rendite-Profil aller Titel des Sektors./la/he

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