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NEW YORK (awp international) - Nach auf den ersten Blick enttäuschenden Arbeitsmarktdaten sind die wichtigsten US-Indizes am Freitag nur geringfügig bewegt in den Handel gestartet. Die Beschäftigtenzahl in den USA war im Dezember zum Vormonat nur um 103.000 Stellen gestiegen und verfehlte so die Erwartungen, nachdem Experten mit einem Zuwachs von 125.000 Stellen gerechnet hatten. Positiv wurde jedoch eine vorteilhafte Überarbeitung der Werte aus den beiden Vormonaten und eine gesunkene Arbeitslosenquote gewertet. Diese war überraschend deutlich auf den tiefsten Stand seit mehr als anderthalb Jahren gefallen.
Der US-Leitindex Dow Jones lag nach etwas mehr als einer Stunde leicht mit 0,03 Prozent im Minus bei 11.693,91 Punkten, nachdem er zuvor mehrmals zwischen leichten Gewinnen und Verlusten hin und her gependelt war. Auch für den breiter gefassten S&P-500-Index ging es um moderate 0,07 Prozent auf 1.272,96 Punkte nach unten. Die Technologiewerte an der Nasdaq zeigten sich ebenfalls kaum bewegt: Der Composite Index verlor 0,07 Prozent auf 2.707,97 Punkte, während der Nasdaq 100 prozentual unverändert bei 2.277,52 Punkten stand.
Unter den besseren Werten im Dow Jones waren die Aktien von 3M , die wegen einer positiven JPMorgan-Studie um 0,99 Prozent auf 86,99 US-Dollar stiegen. Die Experten hoben ihre Einstufung für den Mischkonzern von "Underweight" auf "Neutral" und bezeichneten die Aktie nach einer jüngst unterdurchschnittlichen Kursentwicklung als attraktiv.
Wie schon am Vortag wurden Telekomwerte dagegen gemieden. Verizon gaben als schwächster Dow-Wert um 2,01 Prozent auf 35,50 Dollar nach und auch die Papiere von AT&T verloren 1,13 Prozent auf 28,82 Dollar. Einen noch kräftigeren Kursrutsch gab es im S&P 500 bei den Papieren des Stahlkonzerns AK Steel , die nach einer Abstufung durch Goldman Sachs um 5,73 Prozent auf 15,64 Dollar abrutschten und damit das Schlusslicht bildeten. Analyst Sal Tharani begründete dies mit einem anhaltend schwachen Markt für Elektrostahl.
Der von der US-Regierung mit Milliarden-Hilfen gestützte Versicherer American International Group (AIG) hat indes einen Schritt hin zu einer erfolgreichen Rekapitalisierung genommen, nachdem der Vorstand in der Nacht eine Dividende in Form von Optionen auf Stammaktien abgesegnet hatte. Die Papiere kletterten um 1,59 Prozent auf 61,41 Dollar. Kurz zuvor hatten sie ihren höchsten Stand seit Oktober 2008 erreicht.
tih/stb

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