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NEW YORK (awp international) - Die New Yorker Aktienmärkte haben am Mittwoch unter teilweise überraschend schwachen Konjunkturdaten gelitten. Sowohl die US-Arbeitsmarktdaten als auch der Einkaufsmanagerindex für die Region Chicago enttäuschten die Börsianer und schickten die Indizes auf Talfahrt. Die positiven Daten zum Auftragseingang in der Industrie bremsten dann aber die Abwärtsbewegung.
Der Leitindex Dow Jones Industrial Average (DJIA) fiel im frühen Geschäft um 0,23 Prozent auf 10.882,55 Punkte. Für den breit gefassten S&P-500-Index ging es um 0,15 Prozent auf 1.171,52 Punkte abwärts. An der Nasdaq erholte sich der Composite Index und zeigte sich zuletzt mit minus 0,04 Prozent auf 2.409,83 Punkte kaum verändert. Der Auswahlindex Nasdaq 100 fiel um 0,17 Prozent auf 1.964,69 Punkte.
Der private Arbeitsmarkt-Dienstleister Automatic Data Processing (ADP), dessen Daten wichtige Hinweise für den mit Spannung erwarteten monatlichen Arbeitsmarktbericht der US-Regierung am Freitag liefern, hatte unerwartet einen Rückgang der Beschäftigung im Privatsektor gemeldet. Zudem hatte sich die Stimmung der Einkaufsmanager in der Region Chicago im März überraschend deutlich eingetrübt. Die anschliessend veröffentlichten Auftragseingänge der US-Industrieunternehmen erfreuten die Börsianer dagegen: Auf Monatssicht war das Auftragsvolumen im Februar etwas deutlicher gestiegen als von Experten erwartet.
Im Dow Jones rückten vor allem die Boeing-Titel in den Blick und fielen mit minus 1,85 Prozent auf 72,17 US-Dollar an das Indexende. Im S&P 500 gaben die Aktien von Northrop Grumman um 0,26 Prozent auf 65,55 Dollar nach. US-Präsident Barack Obama hat im Tauziehen um den Milliardenauftrag für neue US-Betankungsflugzeuge einen fairen Wettbewerb versprochen. Das Thema war tags zuvor bei einem Treffen mit dem französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy im Weissen Haus zur Sprache gekommen. Der europäische Luftfahrt- und Rüstungskonzern EADS erwägt zurzeit, sich erneut um den Auftrag zu bewerben. EADS und der US-Partner Northrop Grumman hatten ihn eigentlich schon in der Tasche gehabt, doch dann hatte das Pentagon einen Rückzieher gemacht und einen neuen Wettbewerb ausgeschrieben.
Die Anteilsscheine von Honeywell International profitierten davon, dass der Mischkonzern seine Gewinnprognose für das erste Geschäftsquartal hochgesetzt hatte. Sie stiegen um 1,00 Prozent auf 45,40 Dollar. Das Unternehmen erntete zugleich positive Analystenkommentare: Sowohl die Bank JPMorgan als auch Jefferies reagierten mit Kursziel-Anhebungen. Während aber JPMorgan das Ziel von 38,00 auf 45,00 Dollar anhob und das Papier weiter mit "Neutral" bewertet, hob es Jefferies von 46,00 auf 52,00 Dollar an und beliess das Anlageurteil auf "Buy".
Im NASDAQ 100 legten die Titel von Applied Materials um weitere 0,59 Prozent auf 13,53 Dollar zu. Bereits tags zuvor, kurz vor Börsenschluss, hatte der Chipausrüster seinen Jahresausblick angehoben./ck/he

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