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NEW YORK (awp international) - Nach drei Gewinntagen in Folge sind die wichtigsten US-Indizes am Dienstag leichter gestartet. Die Kämpfe in Libyen und die Atomkrise in Japan sorgten laut Händlern weiter für hohe Nervosität bei den Anlegern. Der Dow Jones Industrial gab im frühen Geschäft um 0,06 Prozent nach auf 12.029,41 Punkte. Der breiter gefasste S&P-500-Index büsste 0,13 Prozent ein auf 1.296,67 Punkte. Der Nasdaq Composite Index setzte um 0,07 Prozent zurück auf 2.690,14 Punkte und der Auswahlindex Nasdaq 100 sank um 0,04 Prozent auf 2.261,79 Punkte.
Zunächst habe es aber weder im japanischen Atomkraftwerk Fukushima noch aus Nordafrika wesentliche neue Entwicklungen gegeben und auch der Ölpreis schwanke kaum. Die Agenda sei auch relativ übersichtlich und entsprechend warte der Markt nach der zuletzt kräftigen Erholung auf neue Impulse, sagten Händler.
Wie schon zum Wochenstart bleiben Zukäufe ein wichtiges Thema am Markt: Der Medienkonzern Liberty Global übernimmt den Baden-Württemberger Kabelnetzbetreiber Kabel BW für knapp 3,2 Milliarden Euro von dem schwedischen Finanzinvestor EQT. Jedoch könnten kartellrechtliche Probleme den Amerikanern noch ein Strich durch die Rechnung machen, denn mit Unitymedia besitzen sie bereits einen Kabelnetzbetreiber in Deutschland. Analyst Wolfgang Specht von der WestLB spricht von einem deutlich besseren Wachstumsprofil von Kabel BW im Vergleich zu Kabel Deutschland . Vor diesem Hintergrund erscheine der Bewertungsabschlag der Aktie relativ zum Kaufpreis für Kabel BW zu gering. Papiere von Liberty Global verteuerten sich um 0,93 Prozent auf 41,39 Dollar.
Die beiden Pharmakonzerne Merck & Co und Sanofi-Aventis begraben unterdessen ihre Pläne zur Gründung eines gemeinsamen Tiermedizin-Unternehmens. Merck-Aktien gewannen 0,71 Prozent auf 32,62 Dollar und lagen damit an der Spitze des Leitindex. Schwächster Wert war Alcoa - die Papiere des Aluminiumkonzerns sanken um 1,09 Prozent auf 16,38 Dollar.
Unterdessen soll laut Händlern Barclays unter den Interessenten für ein Portfolio mit hypothekenbesicherten Wertpapieren (Mortgage-backed Securities, MBS) sein, das derzeit noch im Besitz des verkaufswilligen US-Finanzministeriums ist./ag/tw

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