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NEW YORK (awp international) - Unterstützt von guten JPMorgan-Zahlen dürften sich die US-Börsen am Mittwoch von ihrer jüngsten Schwächephase etwas erholen. Laut Marktbeobachtern hoffen die Anleger nun auch bei den anderen Banken auf starke Quartalsergebnisse. Auch die vor Börsenbeginn veröffentlichten Konjunkturdaten wirkten unterstützend, sagten Händler. Der Future auf den Leitindex Dow Jones Industrial Average (DJIA) ) notierte eine dreiviertel Stunde vor dem Handelsstart 0,73 Prozent höher und der Future auf den Nasdaq 100 gewann 0,80 Prozent.
Die Umsätze der US-Einzelhändler waren im März zwar etwas weniger gestiegen als erwartet. Allerdings wwae das Vormonatsplus nach oben revidiert worden und bereinigt um die schwankungsanfälligen Autoverkäufe waren die aktuellen Daten sogar leicht besser als prognostiziert ausgefallen. Später dürfte noch der Konjunkturbericht der US-Notenbank (Beige Book) einen Blick wert sein.
Die US-Bank JPMorgan ist weiter auf Erfolgskurs, was die Aktie vorbörslich um mehr als ein Prozent steigen liess. Im ersten Quartal des Jahres hatte vor allem wieder das Investmentbanking florierte - aber auch die anderen Geschäftsbereiche waren gut gelaufen. Der Gewinnanstieg war höher ausgefallen als erwartet worden war. Bereits Mitte März hatte JPMorgan angekündigt, die Quartalsdividende wieder auf 0,25 US-Dollar je Aktie zu erhöhen sowie eigene Papiere für bis zu acht Milliarden Dollar erwerben zu wollen. Damit bewegt sich die Gewinnbeteiligung wieder auf das Niveau vor der Finanzkrise zu, als die Ausschüttung pro Quartal 0,38 Dollar betragen hatte.
Unterdessen hat bei der geplanten Fusion von Deutscher Börse und NYSE Euronext nun die deutsche Finanzaufsicht Bafin das Zepter in der Hand. Die Angebotsunterlage für die Aktionäre des Dax-Konzerns sei am Dienstagabend bei der Bonner Behörde eingereicht worden, teilte die Deutsche Börse mit. Die Bafin hat nun 15 Werktage Zeit für eine Prüfung. Sobald die Aufseher offiziell zustimmen, beginnt das Übernahmeangebot an die Anteilseigner der Deutschen Börse, von denen 75 Prozent zustimmen müssen. Bei der NYSE beträgt die notwendige Unterstützungsquote nur 50 Prozent.
Die Papiere von Tyco International fielen schon vor dem Handelsstart um mehr als zwei Prozent zurück, nachdem der französische Elektronikkonzern Schneider Electric sich gegen Gerüchte über eine milliardenschwere Übernahme des amerikanisch-schweizerischen Mischkonzerns verwahrt hatte. Am Vortag hatten die Spekulationen Tyco noch um mehr als sieben Prozent steigen lassen./gl/he

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The citizens' meeting

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