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AKTIEN NEW YORK/Ausblick: Erneut Verluste erwartet; HP enttäuscht mit Ausblick

NEW YORK (awp international) - Die US-Börsen dürften am Dienstag an ihre Verluste der vergangenen zwei Handelstage anknüpfen. Auslöser seien neben der gesenkten Jahresprognose des weltgrössten Computerkonzerns Hewlett-Packard (HP) auch die schwachen Daten vom US-Häusermarkt. Die Zahl der Baubeginne brach im April überraschend ein und auch die Zahl der Baugenehmigungen sank überraschend deutlich. Der Future auf den Leitindex Dow Jones fiel eine dreiviertel Stunde vor Handelsstart um 0,19 Prozent. Der Future auf den Nasdaq 100 sank um 0,22 Prozent.
HP verdiente zwar auch im zweiten Geschäftsquartal gut an seinen Firmenkunden und steigerte moderat Gewinn und Umsatz zwischen Februar und April. Dennoch senkte das Unternehmen seinen Ausblick für das Gesamtjahr. Von der Erdbeben-Katastrophe in Japan sei kurzfristig mit negativen Auswirkungen zu rechnen, hiess es. Zudem liefen die Verkäufe von Computern an Privatkunden weiterhin schwach. Statt eines Umsatzes von bis zu 131,5 Milliarden Dollar im Geschäftsjahr 2010/11 rechnet HP nur noch mit Erlösen zwischen 129 bis 130 Milliarden Dollar. Auch der Gewinn je Aktie dürfte mit 4,27 Dollar geringer ausfallen als bislang gedacht. Das HP-Papier gab vorbörslich daraufhin um etwas mehr als vier Prozent nach.
Der weltgrösste Einzelhändler Wal-Mart hat in seinem ersten Quartal vor allem ausserhalb der USA mehr Waren verkauft und ist dadurch mit mehr Umsatz und Gewinn ins neue Geschäftsjahr gestartet. Die Aktie reagierte darauf vorbörslich mit einem Verlust von 0,64 Prozent.
Die Anteilsscheine des Dow-Unternehmens Home Depot verloren 0,22 Prozent. Im ersten Geschäftsquartal konnte die weltgrösste Baumarktkette wegen der nur langsam in Schwung gekommenen Gartensaison ihren Umsatz nur annähernd stabil halten. Im Vergleich zum Vorjahr sanken die Erlöse von Februar bis April um 0,2 Prozent. Ohne Neueröffnungen wäre der Umsatz sogar um 0,6 Prozent zurückgegangen. Der Überschuss stieg hingegen unter anderem durch Einsparungen um 12 Prozent.
Im Blick könnten auch erneut Bankenwerte stehen, denn laut US-Medien nehmen New Yorker Staatsanwälte die Geschäftspraktiken auf dem Hypothekenmarkt unter die Lupe. Das könnte teuer werden für Banken wie Bank of America , Goldman Sachs oder Morgan Stanley ./ck/ag

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