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NEW YORK (awp international) - Die wichtigsten US-Indizes werden am Dienstag freundlich erwartet. Der Future auf den Dow Jones Industrial stand rund eine Stunde vor Handelsbeginn mit 0,47 Prozent im Plus, nachdem der Leitindex am Vortag mit leichten Verlusten in die neue Woche gestartet war. Der Future auf den Nasdaq 100 legte 0,49 Prozent zu.
Der insgesamt positive Auftakt in die US-Berichtssaison, die traditionell vom Aluminiumkonzern Alcoa eingeleitet wurde, sorgt Börsianern zufolge für eine leicht optimistische Stimmung zum Handelsstart. Auch die etwas nachlassenden Sorgen um die Eurozone sorgten für gute Vorgaben zu Handelsbeginn in New York. Womöglich könnte auch die jüngst wiederbelebte Übernahmeaktivität, die am Vortag aber kaum Wirkung gezeigt habe, noch etwas Fantasie bringen.
Tagesthema ist die Bilanz des Aluminiumkonzerns Alcoa, der 2010 in die Gewinnzone zurückgekehrt ist. Die Konjunkturerholung liess die Aluminium-Preise wieder steigen und nachdem die Wirtschaftskrise Alcoa 2009 noch einen dicken Verlust beschert hatte, stand nun unter dem Strich wieder ein Gewinn zu Buche. Konzernchef Klaus Kleinfeld rechnet mit einer Fortsetzung des positiven Trends. Börsianer sprachen von einem positiven Ausblick, mit dem einige Händler in Europa die Kursgewinne bei Rohstoffwerten teilweise begründeten. Bei Alcoa lastete vorbörslich aber ein leicht enttäuschender Umsatz auf der Aktie.
Ebenfalls nach Zahlen sprangen im vorbörslichen Geschäft die Aktien der Apollo Group um mehr als sechs Prozent nach oben. Der Quartalsgewinn des Bildungskonzerns habe die Erwartungen übertroffen, begründeten Börsianer das Plus. Auch Lennar legten nach besser als erwarteten Quartalszahlen vorbörslich fast sechs Prozent zu.
Die Aktien von Intel und Nvidia vezeichneten dagegen vorbörslich kleine Kursgewinne. Die Computerunternehmen haben ihren Patentstreit beigelegt und statten sich nun gegenseitig mit Lizenzen aus. Verizon Communications tendierten ebenfalls freundlich, nachdem Börsianer mit einem Verkaufsstart des iPhone rechnen.
Kräftig unter Druck standen dagegen Papiere von Advanced Micro Devices (AMD). Der US-Chiphersteller muss sich einen neuen Chef suchen. Dirk Meyer habe den Vorsitz des Unternehmens mit sofortiger Wirkung niedergelegt, Finanzvorstand Thomas Seifert wird vorübergehend übernehmen. AMD kündigte indes einen Umsatzanstieg im vierten Quartal um zwei Prozent an./fat/tih

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