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NEW YORK (awp international) - Wie bereits in Europa dürfte auch an der Wall Street das Thema Banken dominieren. Am Wochenende hatte die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) mitgeteilt, dass Banken nun weltweit schärfer an die Kandare genommen werden und künftig wesentlich mehr Eigenkapital vorhalten sollen. Von 2013 an soll die Kernkapitalquote (Tier 1) stufenweise von derzeit vier auf sechs Prozent steigen.
Der Future auf den Dow Jones Industrial lag etwa eine Stunde vor dem Handelsstart 0,75 Prozent im Plus. Am Freitag hatte sich der US-Leitindex mit einem Plus von 0,46 Prozent ins Wochenende verabschiedet. Der Future auf den Nasdaq-100-Index stieg am ersten Handelstag der Woche um 0,71 Prozent und knüpfte damit an die Tendenz vom vergangenen Freitag an.
Mit den neuen "Basel III"-Regeln könnten Papiere wie die von Morgan Stanley oder der Bank of America in Bewegung kommen. Vorbörslich notierten sie allesamt bereits im Plus. Vor allem die relativ lange Übergangsfrist habe Befürchtungen zahlreicher Börsianer gelindert. Dass die Experten der Citigroup ihre Erwartungen für den Gewinn je Aktie im dritten Quartal sowohl für Goldman Sachs als auch Morgan Stanley gesenkt haben, hatte somit zunächst keinen Einfluss.
Rohstoffwerte könnten nach den jüngsten Daten zur Industrieproduktion in China ebenfalls ihren europäischen Konkurrenten folgen und zulegen. BP hatte sich zudem zu den Kosten der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko geäussert. Im Gespräch mit Analysten der Citigroup habe der Konzern sich überzeugt gezeigt, dass sich die Kosten auf weniger als 20 Milliarden US-Dollar belaufen werden.
Hewlett-Packard kündigten an, die Internetsicherheitsfirma ArcSight für insgesamt 1,5 Milliarden Dollar zu kaufen. Das entspreche einem Gebot von 43,50 Dollar je Aktie. Arcsight-Papiere sprangen bereits vorbörslich um knapp 20 Prozent auf 42 Dollar an. Erst Anfang September hatte HP ein zwei Wochen lang geführtes Bieterrennen um den Speicherspezialisten 3Par für sich entschieden, nachdem der Rivale Dell ausgestiegen war. Der Kaufpreis betrug insgesamt 2,4 Milliarden Dollar. Um Übernahmen dreht es sich auch beim Autovermieter Hertz, der mit seinem auf 1,56 Milliarden Dollar nachgebesserten Angebot für die Dollar Thrifty Automotive Group nun Erfolg hatte./rum/tih

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