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NEW YORK (awp international) - An der Wall Street dürfte es am Freitag nach starken Arbeitsmarktdaten wieder bergauf gehen. Der Future auf den Leitindex Dow Jones Industrial baute seine Gewinne deutlich aus und stieg eine halbe Stunde vor dem Handelsstart um 0,85 Prozent. Der Future auf den Technologiewerte-Index Nasdaq 100 notierte um 0,96 Prozent höher.
In den USA war die Beschäftigung im April deutlich stärker gestiegen als erwartet. Zudem war der Beschäftigungsanstieg in den beiden Vormonaten nach oben korrigiert worden. Aus dem Markt hiess es, damit rücke die Sorge vor einer Abschwächung der US-Konjunktur erst einmal in den Hintergrund. Zuvor hatten sowohl die April-Daten des Arbeitsmarkt-Dienstleisters Automatic Data Processing (ADP) für die amerikanische Privatwirtschaft als auch die wöchentlichen US-Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe enttäuscht. Da diese Daten als Indikatoren für den Arbeitsmarktbericht der US-Regierung gelten, waren die Anleger im Vorfeld entsprechend vorsichtig gewesen.
Die Aktien von American International Group (AIG) gaben nach Zahlen bereits vorbörslich etwas nach. Der gestrauchelte US-Versicherungsriese und Allianz-Konkurrent schreibt schon wieder Verluste: Im ersten Quartal drückten massive Belastungen aus der Naturkatastrophe in Japan und hohe Kosten für die Rückzahlung der erhaltenen Staatshilfe das Unternehmen unter dem Strich mit 543 Millionen Dollar (374 Mio Euro) ins Minus. Im Vorjahreszeitraum hatte AIG noch 359 Millionen Dollar verdient.
Die ungebremste Kauflust der Menschen hatte indes dem Kreditkarten-Anbieter Visa weiterhin die Kasse gefüllt. Im zweiten Geschäftsquartal war der Gewinn im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 24 Prozent gestiegen. Die Zahlen übertrafen die Analystenerwartungen. Zudem lässt Visa seine Aktionäre mit einem neuen, eine Milliarde Dollar schweren Aktienrückkauf am Erfolg teilhaben. Dennoch verloren die Titel vorbörslich gut ein halbes Prozent, die Anleger hatten insgeheim wohl noch mehr erwartet. Bereits die beiden grossen Rivalen Mastercard und American Express hatten über gut laufende Geschäfte berichtet und satt verdient.
Kraft Foods verzeichnete im ersten Quartal ein Umsatzplus von elf Prozent, wozu nach Angaben des Lebensmittelmultis auch Preiserhöhungen beigetragen hatten. Der Gewinn fiel zwar um mehr als die Hälfte. Dies lag aber daran, dass Kraft im Vergleichszeitraum sein nordamerikanisches Pizzageschäft an den Schweizer Rivalen Nestlé verkauft hatte. Im vorbörslichen Handel stiegen die Aktien um gut anderthalb Prozent./gl/chs

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