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NEW YORK (awp international) - Die US-Börsen dürften am Mittwoch kaum verändert, aber uneinheitlich in den Handel starten. Der Leitindex Dow Jones Industrial wird mit leichten Verlusten erwartet, während starke Zahlen von Technologiekonzernen den Nasdaq-Indizes einen positiven Handelsauftakt bescheren dürften. Die Konjunkturdaten fielen eher negativ aus. Zwar stiegen die Baugenehmigungen deutlich kräftiger als erwartet, doch die Baubeginne sanken. Experten zufolge steckt der US-Immobilienmarkt weiter in der Flaute, das Niveau sei sehr niedrig.
Der Future auf den Leitindex Dow Jones Industrial lag rund eine Dreiviertelstunde vor Handelsbeginn mit 0,05 Prozent im Minus. Der Future auf den Nasdaq-100-Index dagegen stieg um 0,06 Prozent.
Im Blick stehen vor allem die Quartalszahlen von IBM, Apple und Goldman Sachs. Das Computer-Urgestein IBM stand niemals besser da: Starke Geschäfte mit IT-Dienstleistungen, Software und Firmenrechnern bescherten "Big Blue" im Schlussquartal unerwartet Rekordzahlen. Zudem unterzeichnete IBM mit dem britischen Chip-Spezialisten ARM Holdings eine Vereinbarung für den Ausbau ihrer bereits bestehenden Zusammenarbeit. Dabei geht es um eine neue Generation von Prozessoren für mobile Geräte. Konkrete Produkte aus dieser Zusammenarbeit werden bis 2013 erwartet. Die IBM-Aktie stieg vorbörslich bereits um etwas mehr als zwei Prozent.
Starke Zahlen legte auch der Technologiekonzern Apple vor. Zum wiederholten Male übertraf das Unternehmen seine früheren Rekorde und verdiente im ersten Geschäftsquartal unterm Strich 6,0 Milliarden Dollar. Das ist fast doppelt so viel wie im bereits guten Vorjahreszeitraum.
Die Schweizer Grossbank UBS stufte in der Folge das Kursziel der Aktie von 415,00 auf 465,00 US-Dollar hoch und bestätigte ihr "Buy"-Urteil. Sowohl vom iPad als auch vom iPhone seien mehr Exemplare verkauft worden als von ihm und vom Markt erwartet, schrieb Analyst Maynard Um. Niedrigere Komponentenpreise hätten zudem zu höheren Margen geführt und somit zu einem Anstieg beim Gewinn je Aktie beigetragen. Auch der Ausblick habe die Marktschätzungen übertroffen. Das Apple-Papier profitierte von diesen Neuigkeiten vor dem Börsenstart mit knapp zwei Prozent.
Goldman Sachs hingegen hat schon einmal bessere Zeiten gesehen: Im vierten Quartal verdiente die US-Investmentbank mit 2,2 Milliarden Dollar nicht mal halb so viel wie im extrem starken Vorjahreszeitraum. Vor allem das einst so lukrative Geschäft mit Anleihen, Währungen und Rohstoffen schwächelte. Auch im Gesamtjahr musste Goldman Sachs einen Gewinnrückgang hinnehmen, was die Aktie vorbörslich um rund zwei Prozent drückte.
Enttäuschende Zahlen legte auch der auf LED spezialisierte US-Konzern Cree vor, was die Aktie im ausserbörslichen Handel um 16 Prozent einbrechen liess. Das Unternehmen enttäuschte am Vorabend nach Handelsschluss mit seinen Zahlen zum zweiten Geschäftsquartal sowie mit dem Ausblick auf das laufende Quartal die Erwartungen deutlich, auch wenn es im ersten Halbjahr 2011 damit rechnet, dass die Nachfrage anziehen und China zudem weiter investieren wird./ck/gl

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