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NEW YORK (awp international) - Die US-Börsen werden am Donnerstag wenig verändert erwartet. Der Future auf den Dow Jones Industrial Average (DJIA) lag gut 45 Minuten vor Handelsbeginn mit 0,16 Prozent im Plus. Am Vortag hatte sich der US-Leitindex mit Rückenwind vom sich stabilisierenden Rohstoffmarkt etwas von seinen jüngsten Verlusten erholt. Der Future auf den Technologiewerte-Index Nasdaq 100 stand derweil mit 0,10 Prozent im Minus.
Angesichts der Unsicherheiten um die Schuldenkrise in Europa und der Sorgen um die Weltwirtschaft fehle es dem Markt an positiven Kurstreibern als Anstoss für eine weitere Erholung, sagten Händler. Die jüngsten, enttäuschenden Konjunkturdaten aus den USA versetztem dem Markt ebenfalls eher einen Dämpfer. Die US-Wirtschaft ist zwar im Auftaktquartal wie in der ersten Schätzung gemeldet gewachsen, die Dynamik fiel aber schwächer aus als von Volkswirten erwartet. Zudem war die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe in der vergangenen Woche überraschend gestiegen.
Im Blick standen vorbörslich vor allem die etwas festeren Papiere von Microsoft . Der einflussreiche US-Hedgefondsmanager David Einhorn sprach sich für die Ablösung von Steve Ballmer als Chef des weltgrössten Softwareherstellers aus. Microsoft leide unter einem "Charlie Brown Management", so der Präsident der Investmentgesellschaft Greenlight Capital. Ballmer belaste daher aus Sicht von Einhorn als Vorstandschef den Aktienkurs des Softwarekonzerns. Charlie Brown ist eine Figur in dem bekannten Comic "Peanuts" und spielt dort die Rolle des ewigen Verlierers.
Bei den vorbörslich unveränderten Papieren von Goldman Sachs führten Ermittlungen der US-Währungshüter dagegen nicht zu einer deutlichen Kursbewegung. Die regionale New Yorker Notenbank prüft derzeit, ob eine im Hypothekenbereich tätige Tochter der US-Bank Kredite nicht ordnungsgemäss überprüft und so einigen Kreditnehmern die Möglichkeit verbaut hat, ihre Zahlungen im Rahmen eines öffentlich geförderten Darlehensprogramms zu senken.
Tiffany & Co profitierten indes von Zahlen. Die Umsätze des Luxusgüterkonzerns in Japan erholten sich im ersten Quartal schneller als erwartet und ermöglichten einen höheren Umsatz und auch einen steigenden Gewinn. Zugleich hob das Unternehmen seinen Gewinnausblick für das Gesamtjahr an. Die Aktie gewann vorbörslich mehr als vier Prozent./tih/fa

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