Navigation

Sprunglinks

Hauptfunktionen

AKTIEN NEW YORK/Ausblick: Moderate Gewinne - Moody's-Aussagen bremsen

NEW YORK (awp international) - Die US-Börsen dürften am Freitag angesichts kritischer Aussagen von Moody's zu den italienischen Banken mit nur moderaten Gewinnen in den Handel starten. Auch die Situation in Griechenland bleibt im Blick der Investoren. Indes stützten Daten zur amerikanischen Wirtschaft die Notierungen. Der Future auf den Leitindex Dow Jones Industrial, der zwischenzeitlich deutlicher im Plus gewesen war, notierte etwa eine halbe Stunde vor dem Handelsauftakt noch 0,22 Prozent höher. Der Future auf den Technologiewerte-Index Nasdaq 100 gewann zuletzt 0,47 Prozent. Später dürften noch endgültige Daten der Universität Michigan zum Verbrauchervertrauen einen Blick wert sein.
Von Marktexperten hiess es, derzeit dominierten psychologische Faktoren die Kurse. Daher dürfte sich der Markt weiter schwankungsanfällig zeigen, bis die Abstimmung über das griechische Privatisierungs- und Sparprogramm durch sei.
Für die Aktien von Oracle ging es nach durchwachsenen Zahlen schon vorbörslich um mehr als drei Prozent bergab. Während das für viel Geld zugekaufte Geschäft mit Firmenrechnern im vierten Geschäftsquartal (Ende Mai) stagnierte, konnte der Technologiekonzern und SAP-Rivale bei seiner angestammten Software abermals prozentual zweistellig zulegen. Die Titel von Micron Technology gaben im vorbörslichen Geschäft über acht Prozent ab - hier belasteten enttäuschende Quartalsergebnisse des Chipherstellers.
Dagegen ging es für die Accenture-Papiere vorbörslich um dreieinhalb Prozent hoch, nachdem der Managementberater- und Technologiedienstleister seine Ziele für das Gesamtjahr angehoben hatte. Die Aktien von Google sollten ebenfalls im Auge behalten werden. Die Zeichen verdichten sich, dass die USA einen kritischen Blick auf die Vormachtstellung des Internetkonzerns im Suchmaschinen-Markt werfen. Es wird gefragt, ob der Konzern seine Stellung ausnutzt, um kleinere Rivalen zu unterdrücken. Sollte dies der Fall sein, drohen saftige Strafen und harte Auflagen. Software-Primus Microsoft hat diese Erfahrung bereits vor Jahren mit seinem Betriebssystem Windows machen müssen./gl/tih

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.