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NEW YORK (awp international) - Angesichts überzeugender Quartalszahlen der Technologiekonzerne Oracle und Research In Motion (RIM) dürften die wichtigsten US-Indizes am Freitag mit moderaten Gewinnen in den Handel starten. Dem S&P-500-Index könnte das zum Sprung über die charttechnisch wichtige Marke von 1.130 Punkte verhelfen, sagten Börsianer.
Der Future auf den Dow Jones Industrial lag zuletzt mit 0,20 Prozent im Plus. Am Donnerstag war der US-Leitindex nach anfänglichen Verlusten am Ende mit einem Aufschlag von 0,21 Prozent bei 10.594,83 Punkten aus dem Handel gegangen. Der Future auf den Nasdaq-100-Index stieg derweil um 0,36 Prozent.
Im Blick sind die Aktien des Softwarekonzerns Oracle , der am Vorabend nach der Schlussglocke seine Zahlen vorgelegt hatte. Die Übernahme von Sun Microsystems sowie ein starkes Neugeschäft lassen bei dem SAP-Konkurrenten die Kassen klingeln. In dem Ende August abgeschlossenen ersten Geschäftsquartal war der Gewinn im Jahresvergleich um ein Fünftel auf 1,35 Milliarden Dollar angestiegen. Auch die für das zweite Quartal avisierte Ergebnisspanne beginnt auf Augenhöhe mit den durchschnittlichen Prognosen der Analysten. Vorbörslich legten Oracle-Aktien bereits um 4,02 Prozent zu.
Auch der Blackberry-Hersteller Research In Motion (Research In Motion (RIM) ) hatte am Vorabend sein Quartalszahlenwerk vorgelegt. Der Gewinn war in den vergangenen drei Monaten im Jahresvergleich um gut zwei Drittel auf 796,7 Millionen Dollar hochgesprungen. Die Papiere zeigten sich vorbörslich ebenfalls sehr fest.
Derweil weitet der Chiphersteller Texas Instruments sein Aktienrückkaufprogramm aus. Wie der Konzern am späten Vorabend mitgeteilt hatte, will er zusätzlich zu einem bereits laufenden Programm eigene Aktien im Wert von 7,5 Milliarden Dollar erwerben. Aus dem bereits existierenden Programm stehen noch 1,3 Milliarden Dollar aus. Darüber hinaus sollen die Aktionäre eine höhere Gewinnausschüttung erhalten. Den Aktien brachten diese Nachrichten vor dem Handelsstart ein kräftiges Plus.
Die Titel von Johnson & Johnson dürften von einer sich anbahnenden Milliardenübernahme bewegt werden. Der amerikanischen Pharma- und Konsumgüterkonzern will seine Minderheitsbeteiligung an dem niederländischen Impfstoffspezialisten Crucell auf 100 Prozent aufstocken. Beide Unternehmen sprachen von fortgeschrittenen Verhandlungen über eine Komplettübernahme. Der US-Konzern bietet für alle noch ausstehenden Crucell-Aktien 1,75 Milliarden Euro in bar, was einem Kurs von 24,75 Euro je Aktie entspricht.
chs/ag

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