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AKTIEN NEW YORK/Ausblick: Schwächer - Durchwachsener Start in Berichtssaison

NEW YORK (awp international) - Ein nur durchwachsener Start der US-Berichtssaison und schlechte Nachrichten aus Japan dürften am Dienstag die Stimmung an der Wall Street drücken. Der Future auf den Leitindex stand eine dreiviertel Stunde vor dem Handelsstart 0,54 Prozent tiefer, und der Future auf den Nasdaq 100 verlor 0,60 Prozent.
Der Aluminiumkonzern Alcoa der traditionell den Zahlenreigen eröffnet, hatte am Vorabend nach Börsenschluss zwar einen überraschend hohen Gewinn für das erste Quartal verkündet. Er hatte beim Umsatz aber schlechter abgeschnitten als erwartet. Analyst Brian MacArthur von der Schweizer Grossbank UBS sah den Quartalsgewinn knapp über seinen und den Markterwartungen und hob das Kursziel an. Die Anlageempfehlung blieb aber auf "Neutral". Im vorbörslichen US-Handel standen die Aktien zuletzt mehr als vier Prozent im Minus.
Der Ölkonzern Chevron rechnet für das erste Quartal mit einem Ergebnisanstieg gegenüber dem Vorquartal. Das Geschäft mit Exploration und Produktion (Upstream) dürfte sich im Vergleich zum vierten Quartal 2010 verbessert und dabei von gestiegenen Rohölpreisen profitiert haben, hatte das Unternehmen ebenfalls am Montag nach Ertönen der Schlussglocke mitgeteilt. Die Ergebnisse in den verbrauchernäheren Downstream-Bereichen hingegen dürften leicht zurückgegangen sein. UBS-Analyst William Featherston geht davon aus, dass Chevron die Konsensschätzungen übertreffen kann, und bleibt bei seinem Kaufurteil für die Aktie. Independent Research hob das Kursziel für die Titel an, blieb aber bei der Halteempfehlung. Die zuletzt schwächelnden Ölpreise liessen die Titel indes um gut ein Prozent sinken.
Auch die Aktien des Autobauers General Motors (GM) könnten einen Blick wert sein, nachdem Fiat seine Beteiligung am heimischen Konkurrenten Chrysler von 25 auf 30 Prozent erhöht hat. Derweil wird der Ton zwischen Microsoft und Google immer rauer. Jetzt liefern sich die beiden IT-Giganten einen Schlagabtausch um einen Software-Auftrag der US-Regierung. Microsoft hält Google vor, fälschlicherweise behauptet zu haben, dass das angebotene Programm-Paket eine erforderliche Sicherheitsfreigabe erhalten habe. Google weist den Vorwurf der Irreführung zurück./gl/he

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