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NEW YORK (awp international) - Angesichts schwacher Signale vom Arbeitsmarkt dürften die US-Börsen am Mittwoch mit Verlusten in den Handel starten. Der Future auf den Dow Jones Industrial Average (DJIA) lag etwa 45 Minuten vor Handelsbeginn mit 0,39 Prozent im Minus. Damit deutet es sich an, dass der US-Leitindex zunächst nicht an seine Serie von zuletzt vier Handelstagen ohne Verluste anknüpfen kann. Am Vortag hatte die Aussicht auf eine weitere Geldspritze für Griechenland der Wall Street einen versöhnlichen Monatsausklang beschert, obgleich die Mai-Bilanz des Dow Jones mit einem Minus von 1,88 Prozent immer noch enttäuschend ausgefallen war. Der Future auf den Technologiewerte-Index Nasdaq 100 gab derweil am Mittwoch um 0,38 Prozent nach.
In den USA war die vom Arbeitsmarkt-Dienstleister ADP berichtete Zahl der Beschäftigten im Privatsektor im Mai zwar um 38.000 gestiegen, dabei aber sehr deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Volkswirte hatten mit einem Zuwachs um 175.000 Beschäftigte gerechnet. Zudem wurde der Anstieg im Vormonat leicht nach unten revidiert. All dies habe wieder die Sorgen in den Vordergrund gerückt, dass sich die Aussichten für die US-Wirtschaft weiter eintrüben könnten, meinten Börsianer. Dies gelte insbesondere vor dem Hintergrund des offiziellen Arbeitsmarktberichts am Freitag, für den die ADP-Daten gern als Indikator herangezogen werden. Am Nachmittag steht zudem noch der ISM Einkaufsmanagerindex für die US-Industrie auf der Agenda.
Unter den Einzelwerten gab es derweil kaum kursbewegende Nachrichten. Aktien von Yahoo standen vor Börsenstart unter Beobachtung. Kreisen zufolge hat der Internetkonzern einen Streit mit dem chinesischen Partner Alibaba beigelegt, an dem Yahoo mit 43 Prozent beteiligt ist. Hintergrund des Disputs war der kürzlich von den Chinesen vollzogene Verkauf des Online-Zahlungsabwicklers Alipay an den Alibaba-Gründer Jack Ma. Yahoo-Titel gaben im vorbörslichen Geschäft um 1,45 Prozent nach.
Umstritten bleibt derweil die künftige Wettbewerbsstruktur in der US-Telekombranche. Der Mobilfunkkonzern Sprint Nextel hatte am Dienstagabend kurz vor Börsenschluss die US-Wettbewerbshüter dazu aufgefordert, die vereinbarte Übernahme von T-Mobile USA durch AT&T zu unterbinden. Sprint argumentiert damit, dass dies nicht im Interesse der Öffentlichkeit stehe und den Wettbewerb beeinträchtigen werde./tih/la

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