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NEW YORK (awp international) - Die US-Börsen werden am Dienstag angesichts der Atomkatastrophe in Japan im Minus erwartet. Der Future auf den Dow Jones Industrial stand etwa eine Dreiviertelstunde vor Handelsstart mit 2,24 Prozent im Minus. Auch der Future auf den technologielastigen Nasdaq-100-Index lag 3,02 Prozent tiefer. Zum Wochenauftakt hatten sowohl der US-Leitindex als auch der Nasdaq 100 bereits moderat im Minus geschlossen.
"Alle Blicke sind auf Japan gerichtet", sagte ein Börsianer mit Blick auf die dramatische und bedrohliche Entwicklung in dem Atomkraftwerk Fukushima Eins. Er verwies auch auf die dramatischen Kursstürze an der Tokioter Börse. Dort war der Nikkei-225-Index nach Panikverkäufen um mehr als zehn Prozent eingebrochen.
Vorbörslich ging es für Werte aus der Strombranche nach unten. Die Aktien von General Electric (GE) etwa rauschten vor Handelsstart bereits um rund fünf Prozent nach unten. Auch die Papiere des Versicherers American International Group (AIG) büssten vorbörslich kräftig ein, sie gaben auch um knapp fünf Prozent nach. Texas Instruments hatte indes mitgeteilt, dass eigene Werke in Japan beschädigt seien. Das dürfte sich auf die Umsätze im ersten und zweiten Quartal auswirken. Entsprechend büssten auch diese Titel vorbörslich kräftig ein, und zwar um viereinhalb Prozent
Nach Zahlen gerieten vor Handelsbeginn zudem die Papiere der Dole Food Company unter Druck. Sie verloren vorbörslich mehr als neun Prozent. Der Konzern hatte für das vierte Quartal einen Verlust von 36 Millionen US-Dollar ausgewiesen. Die Bananen-Ernte in Lateinamerika sei von schlechtem Wetter beeinträchtigt gewiesen, hiess es.
Kraft Foods gab bekannt, dass Finanzvorstand Timothy R. McLevish das Unternehmen Mitte des Jahres verlassen wird. Die Titel reagierten vorbörslich mit einem Minus von knapp Prozent auf die Nachricht.
Im Blick stehen zudem die Aktien von Microsoft . Der Software-Riese will einem Medienbericht zufolge keine neue Versionen seines Musik- und Videoplayers Zune mehr auf den Markt bringen. Die schwache Nachfrage habe zu der Entscheidung geführt, sich auf andere Geräte wie die Handys mit Windows Phone 7 zu fokussieren, hatte der Konzern mitgeteilt./chs/tih

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