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NEW YORK (awp international) - Die wichtigsten US-Aktienindizes dürften am Freitag mit Verlusten in die letzte Sitzung der Woche starten. Händler verwiesen auf zurückgekehrte Sorgen um die Stabilität im Nahen Osten, die auch die Kurse an den europäischen Börsen belaste. Der Future auf den Dow Jones Industrial gab fast eine dreiviertel Stunde vor Handelsbeginn um 0,23 Prozent nach, hatte zuvor aber schon deutlicher im Minus gelegen. Am Vorabend schloss der US-Leitindex leicht im Minus und damit knapp unter seinem Höchststand seit Mitte Juni 2008. Der Future auf den Nasdaq-100 verlor zuletzt 0,15 Prozent. Am Vortag hatte der Auswahlindex für Technologiewerte noch leicht im Plus auf einem Zehnjahreshoch geschlossen.
Der verweigerte Rücktritt des ägyptischen Präsidenten Husni Mubarak vom Donnerstagabend habe die Ängste vor einem Übergriff der Proteste auf ölfördernde Länder wie Saudi Arabien, Libyen und Algerien sowie vor einer Beeinträchtigung des Schiffsverkehrs im Suezkanal wieder hervor gebracht und damit auf die Stimmung der Börsianer gedrückt, hiess es am Markt. Die US-Futures konnten ihre Verluste gegen Mittag jedoch etwas reduzieren, nachdem aus Sicherheitskreisen in Kairo verlautete, dass Mubarak am Freitag in einem Hubschrauber die Stadt verlassen habe. Abseits der Entwicklung im Nahen Osten könnte am Nachmittag noch die von der Uni Michigan ermittelte Stimmung unter den US-Verbrauchern für neue Impulse sorgen. Indes stehen vor dem Wochenende keine relevanten Unternehmenszahlen mehr auf dem Programm. Nachbörslich hatte Kraft Foods Zahlen vorgelegt.
Verluste gab es denn auch vorbörslich bei den Papieren von Kraft Foods, die um fast zweieinhalb Prozent absackten. Der Konzern warnte am Vorabend nach Börsenschluss wegen steigender Rohstoffkosten und einer anhaltenden Schwäche in vielen Kernmärkten vor einem "herausfordernden" Jahr 2011. Der Umsatz konnte im Schlussquartal zwar dank der Übernahme des britischen Süsswarenherstellers Cadbury gesteigert werden, unter dem Strich war der Gewinn jedoch wegen der damit verbundenen Kosten zurückgegangen.
Kurz nach Börsenschluss gab es am Vortag zudem enttäuschende Zahlen des Online-Reiseportals Expedia, dessen Papiere vorbörslich um mehr als 13 Prozent auf Talfahrt gingen. Ford-Titel legten indes vorbörslich fast zwei Prozent zu. Der Autobauer hatte am Donnerstag nach der Schlussglocke angekündigt, im ersten Quartal Schulden in Höhe von drei Milliarden Dollar zurückzahlen zu wollen, um sein Kreditrating aufzubessern.
Dem schwachen Marktumfeld konnten sich vorbörslich auch die 1,53 Prozent festeren Papiere von Microsoft entziehen, die von einer vermeldeten Zusammenarbeit mit dem Handyhersteller Nokia profitierten. Die mit dem Smartphone-Boom ins Hintertreffen geratenen Finnen wollen künftig auf das Betriebssystem Windows Phone 7 von Microsoft setzen und die Plattform gemeinsam mit dem Softwarekonzern weiterentwickeln./tih/fa

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